Als ich heute früh, gegen 07:55, als meine Ampel auf Grün sprang, an der Jägerhofstraße Gas gab, um die Kaiserstraße zu überqueren, musste ich kurz den Fuß vom Gas nehmen, da eine Straßenbahn der Linie 706 von rechts meinen Weg kreuzte.
Solche Fahrfehler muss Rheinbahn-Vorständin #Annette_Grabbe (hat einen Straßenbahn-Führerschein) ihren Fahrern noch austreiben.
Ein anderes großes Problem, die Zusammenstöße von Rheinbahnen an Weichen, hat unser People Mover jetzt in den Griff genommen:
Ab sofort dürfen sich Straßen- und Stadtbahnen an bestimmten Weichen, die über das Gegengleis führen, nicht mehr begegnen. Die neue Regelung gilt stadtweit mit sofortiger Wirkung. Konkret bedeutet das: Nähert sich eine Bahn einer solchen Weiche, muss sie vor dem Weichenbereich warten, wenn ihr ein anderes Fahrzeug entgegenkommt. Erst wenn der Kreuzungsbereich vollständig frei ist, darf die Bahn weiterfahren.
Die Maßnahme ist eine unmittelbare Reaktion auf die jüngsten Unfall- und Entgleisungsereignisse im Netz der Rheinbahn.
Die neue Vorschrift soll laut Rheinbahn die bereits eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen ergänzen. Dazu gehörten unter anderem zusätzliche Kontrollen, angepasste Betriebsabläufe sowie die laufende Überprüfung technischer und organisatorischer Sicherheitsmechanismen.
Aber: Die Regelung soll nicht auf Dauer gelten. Grund: Sie erhöhe zwar die Sicherheit, könne jedoch „in einzelnen Situationen Auswirkungen auf Betriebsabläufe und die Pünktlichkeit haben.“ Deshalb arbeite das Unternehmen parallel mit Hochdruck an technischen Lösungen, um die Sicherheit an Weichen dauerhaft weiter zu erhöhen.
Beitragsbild (KI-generiert): Solche direkte Begegnungsunfälle an Weichen soll es ab jetzt nicht mehr geben.
