Erst im Februar waren in Bilk zwei Straßenbahnen kollidiert, im Mai in der Friedrichstadt, die Schäden gingen in die Hunderttausende. Jetzt wieder: Am Samstag gab es einen Frontalzusammenstß zweier Bahnen der Linie 709.
Der Unfall passierte an der Kreuzung Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße. Die Bahn in Richtung Neuss fuhr korrekt an der Kreuzung geradeaus, während die Bahn mit Fahrtrichtung Hauptbahnhof aus ungeklärten Gründen nach links auf die Berliner Allee abbog.
Laut Feuerwehr gab es 28 Verletzte, darunter fünf Schwerverletzte.
Der aktuelle Unfall ist Teil einer Serie, die große Teile des Fuhrparks lahmgelegt hat. Die Schäden insgesamt sind siebenstellig. Die Folge: Die Rheinbahn setzt punktuell kürzere Züge ein.
Die Schulung der Rheinbahn-Fahrer beinhaltet laut Rheinbahn, dass eine Weiche langsam anzufahren sei. Ob das hier der Fall war, müssen die Untersuchungen ergeben. Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe, die selbst einen Bahn-Führerschein erworben hatte, sagte gegenüber der Rheinischen Post, es gehe nun nicht nur um Klärung des konkreten Hergangs, sondern auch um die Frage, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind, „um Sicherheit, Stabilität und Verlässlichkeit unseres Systems weiter zu stärken“.
So berichtete der WDR im Februar.
Unfallserie in Düsseldorf – Rheinbahn sucht Ursachen
Beitragsbild: KI-generiert
