Skandalös: In Düsseldorf wird der deutsche Pass verramscht – bald noch schneller

Düsseldorf hat aktuell 660.000 Einwohner. Ein Viertel (!) der in Düsseldorf lebenden Menschen hat keinen deutschen Pass. Das will die Stadtverwaltung jetzt rapide ändern. Die Grüne Miriam Koch, seit Mai 2022 Beigeordnete für Kultur und Integration, plant jetzt Einbürgerungen wie am Fließband. Die Stadt wirbt sogar auf der offiziellen Website für eine Einbürgerung!

 

 

 

 

 

 

 

Miriam Koch mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller bei ihrer Ernennung – Foto: Gstettenbauer

Zu einer Zeit, in der die extrem hohe Zahl von Einbürgerungen bundesweit – mehr als 300.000 letztes Jahr – stark diskutiert wird, der deutsche Pass nach Meinung vieler Medien und Bürger offensichtlich verramscht wird, rät Düsseldorfs Amt für Migration und Integration:

 „Sie sind in Deutschland geboren, aufgewachsen oder leben seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig in Deutschland und haben in Düsseldorf Ihr Zuhause gefunden? Dann entscheiden Sie sich jetzt für die Einbürgerung!“ 

Unter der Rubrik „Ihr Weg zur Antragsstellung“ wird ausdrücklich betont:

„Für die Beantragung der Einbürgerung ist es nicht notwendig, dass Sie einen vorherigen Beratungstermin wahrnehmen.“ (Hervorhebung durch Fettung von der Website übernommen)

 

30 Prozent mehr Mitarbeiter

 

Nun meldet die Stadt, dass die Düsseldorfer Ausländerbehörde bis Jahresende die sogenannte E-Akte einführen und damit Prozesse beschleunigen möchte. Dies bedeute: Mehr Digitalisierung, neue Computersysteme und zusätzliches Personal. Wie die Stadt mitteilt, wurde die Zahl der Mitarbeiter um rund 30 % erhöht!

Die erhebliche Nachlässigkeit bei der Einbürgerung wird auf der Website der Stadt schriftlich dokumentiert. Die Ansprache von Aspiranten lautet wie folgt:

Nach Einreichung Ihrer Unterlagen erhalten Sie eine Eingangsbestätigung und einige Zeit später nochmals eine Antragsbestätigung mit weiteren Informationen, ggf. werden noch weitere Unterlagen angefordert. Es müssen verschiedene Auskünfte von mehreren Behörden eingeholt werden, sobald die entsprechenden Rückmeldungen und alle benötigten Unterlagen vorliegen, wird der Antrag abschließend von einer Sachbearbeiterin oder einem  Sachbearbeiter geprüft. „Nach Zustimmung der/des Vorgesetzten wird Ihre Einbürgerungsurkunde mit Ihren Daten erstellt und Sie erhalten den nächstmöglichen Termin zur Urkundenabholung.“

Die Einbürgerung auf der Überholspur – bereits nach fünf Jahren und oft ohne hinreichende Sprachkenntnisse – entwertet den deutschen Pass. Die Nachrichtenagentur Reuters wunderte sich schon im Juni 2025: „Deutschland verlieh die Staatsbürgerschaft letztes Jahr an die Rekordzahl von 291.944 Menschen, ein 46-prozentiger Anstieg gegenüber 2023.“

 

Dobrindt übt Kritik

 

Wie erstmalig aus Berlin bekannt wurde, erhielten Ausländer den deutschen Pass, ohne dass man mit ihnen gesprochen hätte. Dies ist eine Missachtung des deutschen Staates und der Pass ist damit eine bloße Pappe. So werden keine Staatsbürger integriert, sondern Fremde zu Deutschen gemacht. Die WELT kritisierte: „Ein Gespräch findet in der Regel erst bei Übergabe der Einbürgerungsurkunde statt.“ Die Berliner Verhältnisse gingen auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zu weit. Er kritisierte: „Ich kann mir schlecht vorstellen, dass das ohne persönliche Vorsprache funktioniert.“

 

Exakt dieses Berliner „Modell“ übernimmt nun die Stadt Düsseldorf“! Mit der Digitalisierung, die Ende dieses Jahres greifen soll, soll alles dann noch schneller gehen.

 

Wer einen Schweizer Pass erwerben möchte, muss u.a. mindestens zehn Jahre in der Schweiz gelebt haben, gut integriert sein, ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen, darf keine erheblichen Straftaten verübt oder Schulden haben und muss mit den schweizerischen Lebensverhältnissen vertraut sein. Moderatorenlegende Waldemar (Waldi) Hartmann hat den Schweizer Pass: Er musste in einem Verhör an seinem Wohnort in der Schweiz sogar einen Brunnen namentlich benennen, um zu beweisen, dass er tatsächlich dort wohnte und integriert war. In der Schweiz sind in der Regel auch Kantone und Kommunen, wie im Fall Waldis, an der Einbürgerung beteiligt.

Deshalb ist der Schweizer Pass Gold wert und der deutsche nicht. Die Stadt Düsseldorf trägt dazu bei, dass dies so bleibt. Nicht einmal für den Antrag muss man vorsprechen:  „Es werden keine persönlichen Termine mehr zur Abgabe des Einbürgerungsantrags vereinbart.“

Nur zur Abholung des Passes muss der Bewerber persönlich erscheinen.

Ein Skandal.

 

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