„Freiheit für Palästina“, heißt es auf einem der zwei Lautsprecher-Wagen mit dem Bild des terroristischen Verbrechers Yassir Arafat, der mehr Blut an seinen Händen hat, als jeder andere „Freiheitskämpfer“
Bild unten: Der Zug der Pali-Fans kurz vor dem Graf-Adolf-Platz – Fotos: Düsseldorf Blog

Die Zahl der Pali-Demonstranten, die heute vom Hauptbahnhof bis zum Graf-Adolf-Platz und darüber hinaus zogen, schätze ich auf 10.000. Die meisten Frauen trugen Kopftuch, eine Reihe von Teilnehmern auch Masken, ähnlich den Corona-Masken.
Slogans, die skandierte wurden, waren „Free, free Palestine“, „Israel tötet Frauen. Israel tötet Kinder. Israel tötet Babys“. Aber auch den in Slogan gekleideten Vorwurf, deutsches Steuergeld töte Palästinenser hörte man. Plakate kritisierten den U-Boot-Bau für Israel und deutsche Banken, die angeblich den Terror gegen Gaza finanzieren.
Mit großer Leidenschaft, wie immer, war eine Iran-Demo unterwegs, die sich mit den wenigen Gegendemonstranten jüdischerseits verband und sich, abgeschirmt von der Polizei auf der Kö positionierte, nachdem zuvor eine Demo mit Reden am Bergischen Löwen abgehalten worden war.
Solange ich dabei war, gab es keine Zwischenfälle. Dank an die Polizei, die alle Gruppen auseinander hielt. Wegen des großzügig ausgelegten und angewendeten Demonstrationsrechts schoben die Beamten Überstunden und, wie bereits in einem anderen Beitrag angemerkt, war der Einzelhandel betroffen und sauer. Mein Taxifahrer war auch sauer, er stand eine halbe Stunde im Stau.
Bild unten: Die Iran-Demonstranten gemeinsam mit den wenigen Juden und Juden-Unterstützern. Eine Teilnehmerin war sicher, dass die Juden Düsseldorfs, immerhin ca 7000 an der Zahl, wegen des Shabbat zu Hause geblieben seien. Dafür fehlt mir jedes Verständnis.

