Über viele Jahre war Joachim Kurth das Gesicht von Audi in Düsseldorf. Seit drei Jahren führt er das traditionsreiche Autohaus Borgmann in Krefeld. Anlässlich der Feier zum 90. Geburtstag des mit rund 120 Millionen Euro Umsatz bedeutenden Hauses habe ich ihn gestern besucht.
Die Entwicklung des Familienunternehmens ist gewiss keine singuläre. Deutsche Autos sind teuer, chinesische Autos deutlich billiger und oft besser und üppiger ausgestattet. So hat auch Borgmann die Verbindung zu Audi teilweise gekappt und die chinesischen Hersteller Geely und GWM ins Programm genommen. Wo die deutschen Automobil-Unternehmen schwächeln, fangen die chinesischen Umsatzeinbrüche auf. Wie viele Besucher des Festes habe ich mir die SUV’s von Geely und GWM mal genauer angeschaut und gestehe: ich war beeindruckt. Mit dem Volvo S90 fahre ich übrigens selbst einen Chinesen – Volvo gehört zu Geely, weiß auch nicht jeder.
Was mein Autofahrer-Herz noch mehr erfreute, waren ausgestellte Oldtimer wie ein seltenes Exemplar von Auto Union, der „Gangster-Citroen“ 11 CV, ein Ford Capri und schöne Modelle der Baureihen W124 und W126 von Mercedes.


Eine ganze Halle für die chinesische Marke GWM – unten der Geely Starray, ein ausgewachsener SUV, der mit Kampfpreisen in den Markt geht.

Für die Düsseldorfer Karnevals-Organisatoren bringe ich einen Tip von der Krefelder Feier mit nach Düsseldorf: Das Tanzkorps der GKG Krefeld 1878 wäre eine Bereicherung für unseren Karneval. Siehe Video
Beitragsbild: Joachim Kurth beim Jubiläumsfest des Krefelder Autohauses
