Die Deutsche Oper am Rhein nimmt ihren Spielbetrieb auf der großen Bühne im Opernhaus Düsseldorf am Sonntag, 27. September, wieder auf. Nach den kurzfristigen Absagen und Verschiebungen zum ursprünglich geplanten Saisonauftakt beginnt die Düsseldorfer Opernspielzeit mit Giuseppe Verdis „La traviata“ um 18.30 Uhr. Nach aktuellem Stand können die notwendigen Sicherungsmaßnahmen im Bühnenturm rechtzeitig abgeschlossen werden, um den Spielbetrieb ab diesem Termin wieder aufzunehmen.
Bereits eine Woche zuvor lädt die Deutsche Oper am Rhein ihr Publikum zu einem kurzfristig angesetzten Sonderkonzert ein: Unter dem Titel „Das neue Opernstudio stellt sich vor“ präsentieren sich die sieben neuen Mitglieder des Opernstudios am Sonntag, 20. September, um 11.00 Uhr im Foyer des Opernhauses. Der Eintritt ist frei, aufgrund der begrenzten Kapazität sind jedoch Eintrittskarten erforderlich. Die Tickets können unter operamrhein.de bzw. im Opernshop gebucht werden.
Das Haus mit Musik und Leben erfüllen
„Nach den schwierigen Nachrichten der vergangenen Tage sind wir sehr froh, unserem Publikum jetzt sagen zu können: Es geht wieder los“, sagt Marwin Wendt, Künstlerischer Leiter der Deutschen Oper am Rhein. „Wir freuen uns darauf, das Haus schon bald wieder mit Musik und Leben zu füllen – zunächst mit unserem neuen Opernstudio und dann – nur eine Woche nach dem geplanten Abschluss der baulichen Maßnahmen – ab dem 27. September auch wieder auf der großen Bühne.“
Auch für die verschobene Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ steht jetzt ein neuer Termin fest: Die Neuinszenierung von Daniel Kramer feiert ihre Premiere am Samstag, 17. Oktober, um 17.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf. Ursprünglich war die Premiere für den 11. Oktober vorgesehen. Besucherinnen und Besucher, die Karten für den ursprünglichen Premierentermin erworben haben, werden von der Deutschen Oper am Rhein über die Umbuchungsmöglichkeiten informiert. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, bleibt der neue Premierentermin zunächst für den freien Verkauf gesperrt.
Bei einer turnusmäßigen Sicherheitsüberprüfung während der Sommerpause waren statische Mängel an Teilen der Trägerkonstruktion im vorderen Bereich des Bühnenturms festgestellt worden. Eine Sicherheitsfreigabe zur Nutzung des Bühnenturms für den Probe- und Spielbetrieb war daraufhin vom zuständigen Statikbüro zunächst nicht erteilt worden. Vorstellungsabsagen und -verschiebungen in den ersten Wochen der neuen Saison waren die unmittelbare Folge.
Beitragsbild: Giuseppe Verdis „La traviata“ an der Deutschen Oper am Rhein – hier mit Luiza Fatyol (Violetta Valéry) und Lucio Gallo (Giorgio Germont). FOTO: Hans Jörg Michel
