Schusswaffen-Drohung – Jugendliche lösen Alarm in der S-Bahn aus

Eine Schusswaffen-Drohung in der S-Bahn beschäftigte gestern die Bundespolizei. Sie nahm gegen 15 Uhr an der Haltestelle Düsseldorf-Volksgarten einen 16- und einen 20-Jährigen fest, die in einer Bahn der S-Bahn Linie S6 einen Zugbegleiter verbal attackiert und mit einer Schusswaffen bedroht hatten.

Der 16-Jährige, ein Marokkaner und ein 20-jähriger Afghane hatten nach der Bedrohung den Zug verlassen, konnten jedoch im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung der Bundespolizei an der S-Bahn-Haltestelle Düsseldorf-Benrath entdeckt werden. Die beiden Tatverdächtigen stiegen dort erneut in eine S-Bahn und fuhren in Richtung Düsseldorf-Volksgarten. Auf Anordnung der Bundespolizei wurde der Zug kurz vor dem Haltepunkt angehalten. Beamtinnen und Beamte der Landespolizei NRW sperrten den Bereich ab und Einsatzkräfte der Bundespolizei griffen unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen – schwere Schutzausstattung / einsatzbereite Schusswaffen – zu.

Die beiden Tatverdächtigen konnten im hinteren Bereich des Zuges aufgespürt und vorläufig festgenommen werden. Die im Zug aufgefundene Waffe stellte sich als Schreckschusswaffe heraus und wurde sichergestellt.

Der Zug wurde evakuiert. Reisende wurden seitens der Bundes- und Landespolizei sowie den hinzukommenden Rettungskräften betreut. Eine Person erlitt im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz eine Panikattacke und musste medizinisch versorgt werden.

Beide Tatverdächtigen waren bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Nach Abschluss der Maßnahmen und nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten des 16-jährigen Tatverdächtigen wurden beide Personen getrennt voneinander entlassen. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

Beitragsbild: KI-generiert

 

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