Ich war gerne ADAC-Mitglied, doch nach den Äußerungen des Verkehrsdirektors des ADAC, Gerhard Hillebrand, bin ich nun ausgetreten, wie viele tausend weitere Autofahrer.
Hillebrand hat Äußerungen von sich gegeben, die ich als Schlag ins Gesicht der ADAC-Mitglieder verstehe:
„Der ADAC hält die CO₂-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen.“
„Die Leute brauchen einen Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen.“
„Europa muss an ehrgeizigen CO₂-Minderungszielen festhalten, denn wir müssen die Erderwärmung begrenzen.“
Ich will nicht Mitglied eines politisierten Automobilclubs sein, der auf die Umerziehung seiner Mitglieder hinarbeitet.
Von den 49,3 Millionen Pkw, die in Deutschland unterwegs sind, werden rund 43,8 Millionen mit Benzin oder Diesel betrieben. Ich fahre Diesel und werde auch künftig nicht auf ein Elektroauto umsteigen, auch nicht wenn es subventioniert ist.
Was gegen ein „all in“ für Elektromobilität spricht:
- Fehlende Ladeinfrastruktur
- Anfälligkeit E-Mobile bei Extremtemperaturen
- Mangel an Strom schon jetzt – wo soll der Strom herkommen, wenn zig Millionen E-Autos unterwegs sind. Schon jetzt kaufen wir Strom ein, um den regulären Bedarf zu decken. Gaskraftwerke benötigen fünf Jahre Bauzeit, die Planung ist noch nicht mal angelaufen
- Die Lebensdauer der Akkus ist begrenzt, die Entsorgung problematisch
- Was, wenn die Milliarden aus der Mineralölsteuer wegfallen? Wird dann der Strompreis erhöht?
Der ADAC hat darauf ebensowenig eine Antwort wie die Politik. Deshalb Austritt.
