Rathaus Benrath erstrahlt in neuem Glanz

Nach jahrelanger Renovierung erstrahlt jetzt das Benrather Rathaus wieder in neuem Glanz. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat es heute eröffnet. Das 1906 errichtete und seit 1984 unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist heute ein weiteres Beispiel für die denkmalgerechte Erhaltung einer historischen Bausubstanz.

Im Rathaus, dessen Renovierung rund 15 Millionen Euro kostete, sind die

  • Bezirksvertretung 9
  • das Bürgerbüro Benrath
  • der Bezirkssozialdienst des Jugendamtes
  • und das Heimatarchiv zu Hause.

Besonderheit ist für alle Benrather, aber auch Hochzeitsaspiranten aus anderen Stadtteilen, das Trauzimmer.

OB Keller: „Denkmalgerechte Sanierungen sind weit mehr als reine Bauprojekte – sie verbinden Geschichte, Identität und Zukunftsfähigkeit. Das Benrather Rathaus prägt den Stadtteil und zählt zu seinen markanten Bauwerken. Mein Dank gilt allen, die dieses eindrucksvolle Ergebnis möglich gemacht haben.“

Die Natursteinfassade des Rathauses wurde vollständig instandgesetzt. Beschädigte Steine und Vierungen wurden ersetzt, Fugen erneuert und die Fassade gereinigt. Die stark beanspruchte Sockelzone erhielt durch ein Schlämmverfahren eine dauerhafte Abdichtung und zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit.

Nach der umfassenden Asbestsanierung im Jahr 2023 wurden im Inneren Decken, Wände und Böden erneuert. Ein abgestimmtes Farbkonzept bewahrt den historischen Charakter des Gebäudes. Darüber hinaus wurden sämtliche Leitungs- und Versorgungssysteme modernisiert und bestehende Feuchtigkeitsschäden beseitigt.

Schmuck auch von innen – Foto: Stadt Düsseldorf/ Claus Langer

Auch der Brandschutz wurde auf den aktuellen Stand gebracht. Hierzu wurden eine akustische Alarmierungsanlage sowie eine Brandmeldeanlage mit Aufschaltung zur Feuerwehr installiert. Zudem wurde der Innenhof baulich angepasst und funktional neu geordnet.

Stadtkämmerin Dorothée Schneider betont: „Die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude ist grundsätzlich mit einem hohen planerischen und baulichen Aufwand verbunden. Dieser Aufwand hat sich jedoch gelohnt. Die Betriebsabläufe, die Barrierefreiheit sowie die Nutzung der vorhandenen Flächen konnten deutlich verbessert werden. Der ursprüngliche Glanz und die architektonische Eleganz des Gebäudes sind nun wieder deutlich erkennbar.“

Beitragsbild: Perfekt restauriert – die Fassade – Foto: Stadt Düsseldorf´/Claus Langer

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