Mein erstes japanisches Essen in Düsseldorf genoss ich auf Einladung von Charlie Büchter, dem legendären „Sam’s“-Club-Inhaber, im „Ki-ka-ku“ an der Klosterstraße. Das ist lange her und an Charlie bleibt nur noch die angenehme Erinnerung an einen äußerst sympathischen Freund. Doch japanische Speisen, nicht nur Sushi, Sashimi, Gyozas und Misosuppen, sondern die ganze Bandbreite, sind seitdem Bestandteil meines Speiseplans. Sushi zu Hause am liebsten von Maruyasu in den Schadow Arkaden. Seine Filiale an der Immermannstraße ist qualitativ nicht auf gleicher Höhe.
Geschäftiges Treiben hinter der Theke des NANIWA, der Service ist flott und freundlich. Fotos: Düsseldorf Blog
Meine Sonntagsrunde, normalerweise gern im Grafenberger Wald, habe ich heute mal in „Little Tokyo“ absolviert – Immermann-, Kloster- und Oststraße. Erfreulich: Hier ist auch am Sonntag was los. Zahlreiche Restaurants sind geöffnet, die Parkplatzsuche ist eine Herausforderung.
Beim NANIWA, dem Suppenklassiker an der Oststraße, bekam ich sofort einen Sitzplatz an der Theke – allerdings war es der einzige, der frei war. Unter der Woche steht man mittags gut und gerne eine Viertelstunde an. Der Laden brummt.
Sashimi in mehr als 170 m Höhe – im Qomo im Rheinturm
Das Japan-Restaurant No.1 ist nach wie vor natürlich das Sternerestaurant Nagaya, das nicht nur lukullisch absolute Spitzenqualität auf den Tisch bringt, sondern immer auch ein optisches Meisterwerk. Doch da ist man beim Menü mit mehr als 200 Euro dabei, also etwas für besondere Anlässe. Preislich auf gleicher Flughöhe ist das YOSHI by Nagaya, das Yoshizumi Nagaya 2017 in der Kreuzstraße eröffnete. Etwas preiswerter kommt man im Qomo im Rheinturm weg, wo der Traumblick auf Düsseldorf und Umgebung kleinere Schwächen beim Essen wegbügelt.
Das TAKUMI bietet auch eine gute Qualität, war heute voll besetzt. Tipp bei der Gelegenheit: Schaut ins Restaurant rein, sind viele Japaner unter den Gästen, passt’s.

