Raubversuch am Geldautomaten
Zwei Jugendliche versuchten am frühen Montagabend einem 20-Jährigen sein Portemonnaie zu rauben, nachdem dieser zuvor Bargeld an einem Bankautomaten abgeholt hatte. Polizisten nahmen einen der beiden Tatverdächtigen fest.
Gegen 18:40 Uhr hob der 20-jährige Afghane am Konrad-Adenauer-Platz Bargeld an einem Geldautomaten ab und ging anschließend in Richtung Friedrich-Ebert-Straße. In Höhe eines Schnellimbisses bemerkte er plötzlich, dass jemand versuchte, ihn das Portemonnaie aus der Hosentasche zu ziehen. Der 20-Jährige ergriff daraufhin die Hand eines Jugendlichen, der ihm unvermittelt ins Gesicht schlug. Zudem mischte sich noch ein zweiter Jugendlicher in die Rangelei ein und fixierte die Hände des 20-Jährigen.
Nach der Auseinandersetzung flüchteten die beiden Tatverdächtigen ohne Beute über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Karlstraße. Kurz darauf konnte der 20-Jährige einen der beiden Tatverdächtigen am Konrad-Adenauer-Platz eindeutig wiedererkennen. Fahndungskräfte nahmen einen 17-Jährigen mit algerischer Nationalität fest, er hatte auch zehn Tütchen mit Cannabis dabei. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.
Der 17-Jährige wird heute noch einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Autoaufbrecher an der Kö
Zivilfahnder stellten gestern Nachmittag bereits kurz nach der Tat einen mutmaßlichen Autoaufbrecher. Der Tatverdächtige benutzte offenbar einen Nothammer, um Scheiben einzuschlagen.
Der Mann, wegen verschiedener Eigentumsdelikte bekannt, fiel Zivilfahndern im Bereich der Kö auf. Sie entschieden sich, ihn zu beobachten und ihr Bauchgefühl erwies sich als richtig: Der Tatverdächtige ging in zwei Parkhäuser auf der Kö, brach mutmaßlich einen BMW und einen Mercedes auf und stahl unter anderem eine Debitkarte und einen Laptop.
Daraufhin kontrollierten und durchsuchten die zivilen Einsatzkräfte den Mann. Sie fanden bei ihm noch weiteres Diebesgut. Der 39-jährige Deutsche wird heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
