Stadt: Ausbaukosten sind endgültig

Die Kostensteigerungen beim KAP 1 in Höhe von drei Millionen Euro machten Schlagzeilen. Wenn eine solche Summe Jahre nach der Inbetriebnahme plötzlich im Raum steht, wirft das Fragen auf. Die Stadt hat auf Anfrage jetzt mitgeteilt, dass es sich mit der Restforderung um die endgültigen Ausbaukosten handelt – keine weitere Rechnung also.

Die Kosten würden erst jetzt abgerechnet,  „da nun alle Vorgänge und Kosten zur Objektfertigstellung erfassbar und qualitativ hinreichend darstellbar sind“, teilt die Stadt mit.

Seit dem 3. Änderungsbeschluss im September 2023 seien zusätzliche bauliche Bedarfe seitens der Landeshauptstadt Düsseldorf angemeldet worden, die hier als Mieter auftritt. So habe die Einbruchmeldeanlage mit rund 900.000 Euro aufgerüstet werden müssen, da „die Archivnutzer und deren Einlagerungswerte“ sich gegenüber der Ursprungsmaßnahme verändert hätten. Zusätzlich seien genehmigungspflichtige Anpassungen und Ergänzungen der vorhandenen baulichen Gegebenheiten erforderlich geworden, welche zu Beginn des Bauprojektes nicht absehbar gewesen seien.

Wegen der „komplexen und zeitintensiven Aufgabenstellungen bis zur Fertigstellung des Projektes wurde die IPM involviert“, erläutert die Stadt. Die IPM – Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH ist hundertprozentige Tochter der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die sich daraus ergebenden Rechnungen der IPM bezögen sich auf die vertraglichen Vereinbarungen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Fazit: Es bleibt die Vermutung, dass es ob der Notwendigkeit eines Nachschusses in der Höhe von drei Millionen Euro nach Fertigstellung des Gebäudes an der gebotenen Kompetenz und/oder Gründlichkeit bei der Planung und Aufsicht gefehlt haben könnte.

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