Eine immense Kostensteigerung seit 2018 zeichnet diese Grafik nach
Der Bauausschuss der Stadt Düsseldorf berät morgen über weitere 3,03 Millionen Euro für das KAP1 am Konrad-Adenauer-Platz; der Kulturausschuss folgt am 15. Oktober. Damit steigen die städtischen Ausbaukosten von ursprünglich rund 16,46 auf 25,46 Millionen Euro – ein sattes Plus von 55 Prozent! Brisant: Mehrere Arbeiten wurden bereits vor der abschließenden Bewilligung beauftragt oder ausgeführt. Details über Kostensteigerungen kann man hier nachlesen.
Die erhebliche Höhe der nachzuschießenden Beträge für ein 2021 eröffnetes Haus wirft Fragen auf.
- Warum werden Kosten erst jetzt abgerechnet?
- Sind dies endgültig alle Ausbaukosten?
- Wie erklären sich unter anderem 897.605 Euro für die Archiv-Einbruchmeldeanlage und 934.406 Euro für externe Projektsteuerung?
Sollte die Stadt die Fragen beantworten, reiche ich das nach.
Die Gesamtkosten von 25,46 Millionen Euro für Ausbau und Ausstattung – nicht für die zusätzliche 30-jährige Miete – sind eine schwere Belastung in Anbetracht der Finanznot der Stadt. Die Gesamtsumme übersteigt den Ansatz von 2018 um rund neun Millionen Euro!
Die jährlichen Folgekosten betragen laut Stadtverwaltung 2.088.800 Euro.
Ich weiß nicht, wie die Umstände waren, aber bei den Summen und der erheblichen jährlichen Mietbelastung könnte man fragen, warum die Stadt so viel Geld in eine von ihr gemietete Immobilie investiert und ob es nicht besser gewesen wäre zu bauen.
Beitragsbild: KI-generiert
