Zwei Beobachtungen heute früh, ca. 07:40 Uhr in Pempelfort. Es ist noch recht dunkel, da sehe ich – in letzter Minute – Mutter und kleines Kind auf einem Fahrrad – ohne Licht!
Auf der Rückfahrt sehe ich, wie eine Radfahrerin über einen Fußgängerüberweg fahren will. Sie ist noch gut drei Meter vom Fahrbahnrand entfernt, als ein Auto, von rechts kommend, über den Gehweg fährt – völlig in Ordnung. Die Frau gestikuliert und schimpft wie ein Rohrspatz.
Dazu passt auch diese Polizeimeldung von heute: Am Samstagvormittag hat ein unbekannter Radfahrer auf der Oststraße eine Fußgängerin angefahren, woraufhin sie stürzte. Ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern, flüchtete er vom Unfallort. ***Beschreibung des Mannes weiter unten.
Das bringt mich dazu, den Radfahrern mal ins Gewissen zu reden. Wenn eine Frau, noch dazu mit Kind (!) bei Dunkelheit ohne Licht unterwegs ist, handelt sie absolut verantwortungslos. Das Thema Radfahrer und Fußgängerweg: Mittlerweile beobachtet man das täglich gleich mehrfach. Ich sehe nie Radfahrer, die absteigen und zu Fuß die Straße überqueren, sie fahren, zum Teil rasen sie, mit dem Fahrrad über den Zebrastreifen. Das ist für mich völlig in Ordnung, wenn sie sich bitte vorher vergewissern, dass kein Auto kommt.
Ich würde mir wünschen, dass die Polizei gerade in der dunklen Jahreszeit ein Auge auf Radfahrer hat. Denn: Semmele ich als Autofahrer einen Radfahrer um, könnte es sehr gut sein, dass ich schuld oder mitschuld bin, schließlich habe ich ja das größere Gefährt.
***Zeugen beschreiben den flüchtigen Radfahrer als 25 bis 35 Jahre alt. Er hatte blaue Augen und dunkelblondes Haar, wobei eine Verfärbung unter dem rechten Auge auffällig war. Der Radfahrer trug legere Kleidung und fuhr ein silbernes Mountainbike. Zeugen mögen sich beim Verkehrskommissariat 1 der Polizei Düsseldorf unter der Rufnummer 0211-8700 melden.
Beitragsbild: KI-generiert
