Die Rheinkirmes ist vorbei und alle sind zufrieden. Die Schausteller erlebten einen vom Wetter begünstigten starken Zulauf, die Gesamtzahl der Besucher liegt laut dem Veranstalter St. Sebastianus Schützen bei 4,1 Millionen. Polizei und Feuerwehr melden einen positiven Verlauf, erneut macht die Rheinkirmes ihrem Ruf als sicheres großes Volksfest alle Ehre. Die nächste Rheinkirmes steigt am 16. Juli 2027.
Ganz 69 Straftaten meldet die Polizei – in Relation zu der hohen Zahl der Besucher eine sehr niedrige Zahl, rund 500 Menschen wurden vom Sanitätsdienst verarztet, 70 Besucher mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Positiv: Die Zahl der Minderjährigen, die beim Rauchen oder Alkohol-Trinken erwischt wurden, sank von 250 im Vorjahr auf 150. Schützenchef Andreas-Paul Stieber äußert sich gleichfalls äußerst zufrieden mit „seinem“ ersten Schützen- und Heimatfest auf den Rheinwiesen und freute sich besonders über die Akzeptanz der Drohnenshows und des Feuerwerks.
Wie üblich, stellte die Zahl der Falschparker rund um die Kirmes ein Problem dar – mit 5.200 Verstößen lag die Zahl um 1000 über denen des Vorjahres.
Auf dem Kirmesgelände erwischten Mitarbeitende des Ordnungsamtes nach eigenen Angaben rund 150 Minderjährige beim Rauchen oder Trinken. Das sind fast 100 weniger als im Vorjahr.
Beitragsbild: Düsseldorf Blog

Im Vergleich zum Präventivschutz in den Vorjahren wirkten die diesjährigen „Zufahrtsfilter“n nicht wirklich überzeugend. Zu statisch bzw. personell nicht beaufsichtigt, und somit mechanisch nur mit wenig Aufwand leicht „verschiebbar“!
Vom Kaiser-Friederich-Ring kommend, über die Gegenfahrbahr der Brückenunterfahrung am Luegplatz, fehlten u.a. die schweren Beteonquader oder ein Sperre durch tonnenschwere, querstehnde LKW (früher von Schaustellern gestelt?) mit einer nur sehr schmalen, zick-zackförmigen Durchfahrtslücke.
Mit einem Kleinlaster wäre somit jederzeit ein „Durchbruch“ am Kirmeseingang Oberkasseler Brücke (nur einzelne Vierkant-Poller unter dem Rundbogen, mit breiter Abfahrt zum Kirmengelände dahinter) jederzeit möglich gewesen. Zudem an vielen Tagen dort weder Security-Personal oder Polizeibeamte postiert waren.