Das wunderbare Restaurant Brasserie Stadthaus in der Altstadt ist eine Empfehlung wert. Das Ambiente des Gebäudes aus dem 17 Jahrhundert, die wunderbare Kassettendecke und die geschmackvolle Einrichtung sind ebenso beeindruckend wie die Küche, der Pasquale Kutsch vorsteht.
Jeder Interessierte weiß, dass Kochen auf hohem Niveau ein extrem negatives Grundrauschen in der Kasse verursacht, weshalb Kreativität bei der Attrahierung von Kunden dauerhaft gefragt ist. Nur hohe Auslastung und die Durchsetzung eines für das Restaurant auskömmlichen Preisniveaus sichern wirtschaftlichen Erfolg.
Ich erhielt jetzt den Newsletter der Gastgeber Barbara Oxenfort und Tobias Ludowig mit einer Einladung zur „Hummernummer“. Der Name ist lustig und man weiß gleich, worum es geht, um das bei Feinschmeckern beliebte Meeresgetier.
Der Preis beträgt 130 Euro, inklusive Mineralwasser und einem Aperitif, der gewiss kein Champagner ist, das hätte man erwähnt. Der begleitende Wein kostet extra.
Der Preis für ein Hummerdinner ist mit 130 Euro okay. Allerdings hätte mich schon interessiert, was auf den Tisch kommt. Dazu heißt es in der Einladung nur: „Hummer, Kaisergranat, Krabben, Muscheln, Austern und weitere Delikatessen erwarten dich zu einem ausgelassenen Fest der Meeresküche.“
Wir reden also letztlich von einem Dîner surprise. Ich war seit Jahren nicht mehr in der Brasserie und nehme das zum Anlass, mal wieder hinzugehen.
Ich bin gespannt und werde berichten.
Beitragsbild: Ein ganzer Hummer wie auf diesem wunderbaren Bild, das unsere KI gezaubert hat, werde ich nicht auf dem Teller haben, aber die Hälfte reicht ja auch.
