Autofahrer müssen sich auf heftige Staus einrichten – von Montag, dem 30. März (5 Uhr) bis Samstagnachmittag, dem 25. April, wird der Rheinufertunnel gesperrt. Grund: Zwei der insgesamt fünf Axialventilatoren müssen aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden. Die Ventilatoren sorgen im Brandfall für einen schnellen Abzug des Rauches.
Der technische Aufwand ist erheblich: Jeder der beiden Axialventilatoren ist rund fünfeinhalb Meter hoch und wiegt etwa sechs Tonnen. Beim Bau des Tunnels in den Jahren 1990 bis 1993 wurden die Ventilatoren in Einzelteilen durch eine zweieinhalb mal zwei Meter große Öffnung rund zehn Meter in die Tiefe gelassen und in einem schmalen Schacht montiert. Die erwarteten Gesamtkosten betragen rund 4,5 Millionen Euro.
Beitragsbild: Copyright – Stadt Düsseldorf / Ingo Lammert
Umleitungsempfehlungen
Die Stadt empfiehlt Alternativrouten, auf denen die Programme für die Ampelanlagen angepasst werden, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Autofahrer werden auf den städtischen LED-Infotafeln auf die Sperrung des Rheinufertunnels und Alternativrouten hingewiesen.
Für den Rheinufertunnel sind – abhängig vom jeweiligen Start- und Zielpunkt – insbesondere drei Alternativrouten vorgesehen. Sie führen
- über die Fischerstraße, Kaiserstraße, Berliner Allee und Corneliusstraße,
- über die Merowingerstraße und die Friedrichstraße und
- über den Lastring.
Als Nord-Süd-Umleitung können folgende Strecken genutzt werden:
- aus nördlicher Richtung von der Danziger Straße kommend über die Heinrich-Erhardt-Straße und den Lastring
- aus südlicher Richtung kommend über den Südring und den Lastring
Für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 3,5 Tonnen wird zudem ein Umleitungsring über die Theodor-Heuss-Brücke und den Rheinalleetunnel ausgeschildert
Der knapp zwei Kilometer lange Rheinufertunnel wird täglich von rund 45.000 Fahrzeugen genutzt. Deshalb hat die Stadt einen Teil der Sperrzeit in die verkehrsärmeren Osterferien (von Montag, 30. März, bis Sonntag, 12. April) verlegt.
Während der Tunnelsperrung werden einige reguläre Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten durchgeführt, u.a. wird der Einbau der LED-Beleuchtung fortgesetzt.
Während der Bauarbeiten bleibt die Schranke am Mannesmannufer geöffnet. Die Tiefgarage Altstadt/Rheinufer bleibt über das Mannesmannufer erreichbar. Das Verkehrskonzept wird fortlaufend mit Feuerwehr, Polizei, Rheinbahn und vielen anderen beteiligten Fachämtern abgestimmt, damit Schnittstellen und Kollisionen mit anderen Projekten vermieden werden. Die Landeshauptstadt begleitet das Bauprojekt engmaschig mit Verkehrsdaten und wird bei Bedarf steuernd eingreifen, etwa durch zusätzliche Wegweisungen und weiteren Schritten zur Stabilisierung des Verkehrsflusses.
