Schnell sein! Noch gibt’s einige Karten für die AIDS-Operngala

Acht international gefragte Opernsängerinnen und -sänger gestalten am Samstag, dem 7. März die jährliche AIDS-Gala im Opernhaus, die jeweils einen Höhepunkt im Jahresverlauf darstellt. Ich bedauere sehr, nicht dabei sein zu können, besonders die großartige Maria Kataeva hätte ich gerne wieder gehört. „Leider“ habe ich schon lange Tickets für die großartige chinesische Show „Shen Yun 2026“ in Mülheim/Ruhr.

Was ich verpasse: Die Düsseldorfer Symphoniker unter der musikalischen Leitung von Roberto Kalb sind ebenso dabei wie die Sopranistinnen Marigona Qerkezi und Nombulelo Yende, die brasilianische Mezzosopranistin Marcela Rahal, Tenor Charles Castronovo, der Bass-Bariton Nicholas Brownlee und Bass Paweł Horodyski. 

Mi von der Partie sind Ensemblestar Maria Kataeva, die gerade als María de Buenos Aires in Astor Piazzollas gleichnamiger Tango Operita gefeiert wird, und der Counter­tenor Nils Wanderer, dem sein Engagement für die Deutsche AIDS-Stiftung als Kuratoriumsmitglied ein besonderes Anliegen ist. Das von Boris Ignatov arrangierte Programm führt von Arien und Duetten aus berühmten Opern von Mozart und Massenet, Bellini und Puccini, Verdi undWagner über Barockmusik von Henry Purcell bis zu Songs aus bekannten Musicals und spanischer Zarzuela. Durch den Abend führt der Journalist und Fernsehmoderator Wolfram Kons, der schon in den letzten Jahren mit seiner charmanten, humorvollen und fachkundigen Moderation begeisterte.

Großartige Mezzosopranistin: Maria Kataeva – Fotos: Mischa Blank

Alle Künstler verzichten auf ihre Gage. Der Erlös der Gala fließt in HIV-Projekte in Düsseldorf, NRW und im südlichen Afrika. Auch die Förderer und das Kuratorium der Festlichen Operngala leisten dazu einen erheblichen Beitrag.

Seit 2010 hat die Festliche Operngala für die Deutschen AIDS-Stiftung einen Gesamterlös von rund 1,8 Mio. Euro erzielt und damit entscheidend zu Prävention und zur Hilfe für Menschen mit HIV beigetragen. „Unser Engagement ist gerade jetzt besonders gefragt“, erklärt Anne von Fallois, die Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. „Die finanziellen Mittel für den Kampf gegen HIV und Aids gehen drastisch zurück, gleichzeitig nehmen Ausgrenzung und Diskriminierung in vielen Teilen der Welt wieder zu. Im südlichen Afrika sind es besonders Frauen und junge Mädchen, die Schutz und Unterstützung brauchen.“

Eintrittskarten für die AIDS-Gala kosten zwischen 55 und 175 Euro. Sie sind erhältlich im Opernshop Düssel­dorf und an der Theaterkasse Duisburg, unter Telefon 0211.89 25 211 oder online über www.operamrhein.de.

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