
Bin ich zu empfindlich oder ist mein Störgefühl berechtigt?
Edeka, deutscher Marktführer im Lebensmittel-Einzelhandel, gratuliert den Muslimen zum Auftakt der Ramadan-Zeit, in der Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang weder etwas essen noch trinken dürfen (was höchst ungesund ist) und sich am Abend beim sogenannten Fastenbrechen der Völlerei hingeben (was ebenso ungesund ist).
Edeka ist nicht allein: McDonald’s gratuliert zwar nicht, verzichtet jedoch in der Ramadan-Zeit an den synchronisierten Elektronikboards tagsüber darauf, Hamburger, Pommes oder sonstige Speisen zu bewerben, um die hungrigen Muslime nicht zu quälen.
Also: Unternehmen, die mehrheitlich von Christen oder zumindest von Nicht-Muslimen leben, stellen sich aus kommerziellen Gründen oder aus vermeintlicher politischer Korrektheit auf einen Bevölkerungsanteil ein, der gerade mal sechs Prozent ausmacht.
Ich will das nicht und boykottiere solche Unternehmen. Bin ohnehin Stammkunde bei Rewe und auch kein McDonald’s-Kunde (bis auf wenige Ausnahmen, wenn es für meine 13-Jährige unbedingt ein Burger sein muss). Doch es gibt ja mit Burger King eine ausgezeichnete Alternative.
