Kurz vorweg: Das Kö-Gourmet-Festival gefiel mir in diesem Jahr besser als im vergangenen. Mein subjektiver Eindruck: Es gab mehr Sitzplätze und viele Teilnehmer haben sich meines Erachtens mehr Mühe bei der Dekoration gemacht. Veranstalter Wellfairs schätzt, dass rund 100.000 Menschen das Festival besucht haben.
Dass die meisten Besucher durchweg zufrieden waren, ist glaubwürdig. Ich traf eine Bekannte, die sich an allen drei Tagen auf der Kö getummelt hatte.
Aber wie immer: Es gab Licht und Schatten.
Ein hell strahlendes Licht, um im Bild zu bleiben, war der Burger, den ein engagiertes Team am oberen Ende der Kö an offenem Feuer grillte.

Ich kann mich nicht entsinnen, jemals einen besseren Burger gegessen zu haben: gutes Fleisch, schmackhaft, würzig, rauchig – sensationell. Das fiel vielen Gästen auf: die Schlange vor dem Stand war zumeist 20 Meter lang und das rauchumhüllte Team arbeitete im Akkord. Wer immer ein großes Fest feiert, sollte seine Gäste mit diesen Burgern beglücken: www.smokebbq.de / Tel.: 0211-87978776.
Zum Schatten: Am Stand mit der Aufschrift Chateuneuf du Pape angesprochen, willigte ich ein, ein Gläschen zu probieren, bat aber um einen kleinen Snack dazu. Der Teller war

gut gefüllt – mit Schinken, Wurst und Käse. Nur: Schinken und Wurst waren derartig versalzen, dass ich den überwiegenden Teil stehen ließ. Auch der Käse war kein Genuss. Preis: 35 Euro. Ich habe mich abgezockt gefühlt.
Weiter Richtung Corneliusplatz traf ich auf Freunde, die mich zu einem Glas Rosé einluden und ich revanchierte mich mit einem Käseteller von einem französischen Käsestand: 20 Euro für einige Käsewürfel, die eine Verkäuferin aus Plastiksäcken gepult hatte. Auch dies ein Schattenerlebnis.
Ansonsten sah man erfreulich viele gut gelaunte Menschen, auf den Brücken ging es besonders heiß (und laut) zu. Als besonders einladend empfand ich die Zone rund um den Corneliusplatz, was gewiss auch an der Weitläufigkeit durch die Wiese lag, auf der sich Kinder tummelten.
Hier noch einige optische Eindrücke.





