Die unangemessenen Forderungen von ver.di – zwei Wochenstunden weniger Arbeit bei bleibendem Gehalt, höhere Nacht- und Sonntagzuschläge und mehr Freizeit zwischen Schichten – dafür quält die Gewerkschaft jetzt schon lange die Rheinbahn und ihre Kunden.
Die Gewerkschaft würde bei Verhandlungserfolg bewirken, dass die Rheinbahn mehr Mitarbeiter einstellen muss und erhebliche finanzielle Mehrleistungen zu schultern hätte. Meine Meinung: Hart bleiben, keine Forderung erfüllen, die finanziell nicht tragbar ist.
Auch für diesen Samstag (21. März) hat ver.di einen weiteren ganztägigen Warnstreik angekündigt. Diesmal sind Mitarbeiter des Fahrdienstes des Betriebshofs Lierenfeld zum Streik aufgerufen.
Was das für Fahrgäste heißt
Vom Streik betroffen sind vor allem die Straßenbahnlinien sowie die Linien der Wehrhahnlinie und die Busse, die den Düsseldorfer Innenstadtbereich bedienen. Hier kann es zu Ausfällen und deutlich ausgedünnten Takten kommen.
Die Masse der Fahrgäste ist am Samstag nicht beruflich betroffen. Doch bei dem zu erwartenden schönen Wetter wird es viele Düsseldorfer in die City ziehen – zum Shopping oder auf eine Kaffee auf der Kö. Bei der unsicheren Angebotssituation werden viele darauf verzichten. Damit leiden Einzelhandel und Gastronomie.
Was am Samstag auf jeden Fall funktioniert
Die Stadtbahnlinien U75, U76, U77, U78 und U79 fahren nach aktuellem Stand weitgehend planmäßig. Vereinzelte Einschränkungen lassen sich jedoch auch hier nicht vollständig ausschließen. Im Kreis Mettmann fahren die Busse voraussichtlich wie gewohnt, einzelne Abweichungen sind jedoch möglich. Die Rheinbahn empfiehlt ihren Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt in der Fahrplanauskunft über ihre Verbindung zu informieren.
Das kostenpflichtige Mobilitätsangebot auf Bestellung – der On-Demand-Service flexy – ist vom Streik nicht betroffen. Das Bediengebiet und die Uhrzeiten, in denen flexy fährt, bleiben während des Streiks gleich. Mehr Informationen dazu finden die Fahrgäste hier: www.rheinbahn.de/flexy
Information
Aktuelle Informationen gibt es unter www.rheinbahn.de/streik, facebook.com/rheinbahn und auf Instagram (@rheinbahn). In der Fahrplanauskunft der Rheinbahn App sowie in der App redy werden alle Fahrten angezeigt, die fahren.
