Innenansicht des Kiosks nach innovativem Konzept – Fotos: Düsseldorf Blog
Ein grandioses Beispiel für eine groteske Anordnung, verfügt von Bürokraten der Stadtverwaltung der CDU-Grün regierten Landeshauptstadt unter Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller!
Das innovative Kiosk-Restaurant NICS (New International Club Stop) von Walid El Sheik an der Sonderburgstraße in Oberkassel – eine „Trinkhalle“ der besonderen Art und der Stadtverwaltung erkennbar ein Dorn im Auge.
Wie das Gastroportal Düsseldorf berichtet, muss der Inhaber jetzt alle Stühle einsammeln. Die Stadt hat ein Sitzverbot ausgesprochen.
Besucher des sofort positiv angenommenen neuen Restaurant-Typs dürfen jetzt weiterhin im Stehen trinken – aber nicht im Sitzen.
Walid El Sheikh geht gerichtlich dagegen an und ich hoffe, er gewinnt.
Bürokratisch und kleinkariert
Ich denke, die Chancen stehen gut, denn es gibt Kioske, die seit Jahren ungestraft und unbehelligt Sitzplätze anbieten. Es gilt der Gleichheitsgrundsatz.
Die Anordnung der Stadtverwaltung ist bürokratische, kleinkarierte Behinderung eines erfolgreichen Gastronomen und zudem eine Gängelung des Bürgers und Steuerzahlers. .
Mich würde interessieren, auf welche konkrete Rechtsvorschrift und auf welche Festlegung in der Bau-, Gaststätten- oder Sondernutzungserlaubnis die Stadt sich bei der Ablehnung der Sitzplätze stützt. Welche tatsächlichen Umstände rechtfertigen es an diesem Standort, den Verzehr im Stehen zuzulassen und Sitzplätze abzulehnen?
Sollte tatsächlich in unserer überbürokratisierten Verwaltung jemand zu der Erkenntnis gekommen sein, dass ein Antrag oder eine Unterschrift fehlt – warum kann man das nicht umgehend regeln?
Das Verwaltungsgericht wird’s hoffentlich nach den Regeln der Vernunft richten.
