Die obligatorische „Beruhigungspille“ der Polizei vor Beginn der Rheinkirmes: Eine Pressemitteilung versichert allen Besuchern, dass für die Sicherheit alles Erdenkliche getan werde. Tatsächlich gilt die Rheinkirmes als friedlichste Großkirmes Deutschlands, was die Zahl negativer Zwischenfälle angeht.
Wie üblich stehen Polizeibeamte in großer Zahl bereit, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Ordnungs- und Sicherheitsdienst der Stadt Düsseldorf und dem Sicherheitsdienst des Veranstalters, werden sie Quartier in der „Kirmeswache“ beziehen.
Die Kirmeswache ist Anlaufpunkt für Besucher, die Anzeige erstatten wollen, verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hilfe benötigen. Während der Kirmestage werden Einsatzteams des Polizeipräsidiums deutliche Präsenz zeigen.
Auf der Rheinkirmes gilt, wie auch bei anderen Großveranstaltungen, der Grundsatz „besser ohne Messer“. Die Kirmesstreifen werden bei ihren Kontrollen daher insbesondere auf das Verbot des Mitführens jeglicher Art von Messern achten. Das Mitführen eines Messers kann zu einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro führen.
Wichtig für weibliche Besucher: Werden Mädchen oder Frauen belästigt oder gar bedroht, gilt der Code: „Ist Luisa hier?„. Sowohl Polizei als auch Rettungskräfte und Ordnungsdienst sowie das Thekenpersonal ist vertraut mit dem Code und wird laut Polizei reagieren.
