KI für Ampeln: Nach sechs Jahren löst OB Keller sein Wahlversprechen ein

Das schrieb ich vor der letzten Kommunalwahl:

„Okay, ich denke, Dr. Stephan Keller könnte das Rennen trotzdem machen. Auch wenn er seine letzten Wahlversprechen, jede Menge Bäume zu pflanzen nur bedingt und das der Einführung intelligenter Verkehrssteuerung überhaupt nicht gehalten hat.“

Jetzt, endlich, nach sechs Jahren löst OB Keller offenbar sein Versprechen der intelligenten Verkehrssteuerung doch noch ein, das er vor seiner ersten Wahl zum Oberbürgermeister im Jahr 2020 gegeben hat.
 Die Stadtverwaltung meldet:
„Erstmals rüstet die Landeshauptstadt Düsseldorf neun ihrer Ampelanlagen mit KI-Technik aus. Durch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) kann die Signalsteuerung zukünftig in Echtzeit auf die aktuellen Anforderungen der unterschiedlichen Verkehrsarten reagieren und auf den entsprechenden Abschnitten die Verkehrsabläufe optimieren.“
Dazu muss man wissen, dass die intelligente Steuerung des Straßenverkehrs schon lange in vielen Städten im In- und Ausland Standard ist. In Deutschland ist Hamburg führend, über 90 % der Ampeln sind hier bereits seit längerer Zeit verkehrsabhängig zu steuern. Auch die Bayern-Metropole München setzt seit Jahren auf adaptive Verkehrssteuerung.
In Düsseldorf beginnt die intelligente Verkehrssteuerung, die Staus minimiert und Abläufe beschleunigt, erst heute – mit einem Pilotversuch. Die ersten Arbeiten zur Ampelumstellung gibt es entlang des Streckenzuges Wanheimer Straße.
Ki im Verkehr verbessert den Verkehrsfluss, reduziert Wartezeiten und erhöht von daher auch die Pünktlichkeit von Bussen und Bahnen.
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