
So soll die KÖ-Ostseite von morgen aussehen. Unsere KI hat die städtische Planung recht realistisch umgesetzt. Wesentlich: Nur eine Fahrspur, Wegfall vieler Parkplätze, nur ein Längsparkstreifen, ein Radweg in beide Richtungen, jeweils 1,6 m breit. Rechts eine Ladezone. Den Gehweg direkt am Kö-Graben hat unsere KI nicht hinbekommen.
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Die Geschäftsseite der KÖ soll radikal umgestaltet werden. Laut Vorlage für den Rat, der am kommenden Mittwoch darüber diskutiert, soll die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Dies sieht die Verwaltung als gegeben, wenn die Ostseite der KÖ hochwertig gestaltet wird – mit Schaffung „attraktiver Räume für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie einer gezielten Förderung des Radverkehrs„. Gleichzeitig soll die Außengastronomie in angemessener Weise in das denkmalgeschützte Stadtbild integriert werden, um die gastronomische Vielfalt und Aufenthaltsqualität zu steigern.
Ich bin noch nicht sicher, wie ich zu dieser Planung stehe. Die optische Umsetzung unserer KI zeigt ein recht ansprechendes Bild. Als Autofahrer bedauere ich allerdings den Wegfall zahlreicher Parkplätze, der uns künftig noch stärker als bisher in die Parkhäuser zwingen wird. Die aktuelle Zahl von 200 Parkplätzen (Schrägparkplätze und die an der Geschäftsseite) wird auf 83 sinken. Autofahrern soll künftig nur ein Längsparkstreifen zwischen der Bahnstraße und der Blumenstraßeein zur Verfügung stehen.
Der „Multifunktionsstreifen“ ganz rechts soll Laden und Liefern ermöglichen, außerdem Kurzzeitparken und Außengastronomie nach saisonalem Bedarf. So ist vorstellbar, dass im Winter mehr Parkplätze zur Verfügung stehen als im Sommer. Auch das schicke Valet-Parken – Vorfahren, Schlüssel abgeben, Auto wird geparkt – soll möglich werden.
Weiterhin ist geplant, was m.E. überfällig ist, ein Tempolimit von 30 km/h einzuführen.
Positiv: Es sollen Flächen zur Errichtung von Pavillons im Stil der bestehenden Kioske im KÖ-Design ausgewiesen werden. Dies könne das gastronomische Angebot erweitern. Auch geplant: Zusätzliche Sitzgelegenheiten, die Verweilen ohne Konsum ermöglichen und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.
Mein Fazit zum Stand der Planung: Recht überzeugend, allerdings wird meines Erachtens dem Radverkehr zu viel Raum zugewiesen. Der Gehweg am Kö-Graben, den unsere KI nicht hingekriegt hat – siehe dazu Grafik unten – ist mir zu schmal.
Was das Ganze kosten wird? Nach aktueller Einschätzung 10 Millionen Euro.

Dies ist die Planung, über die nächste Woche im Rat diskutiert wird.
