Paulusplatz: Der gelbe Dreck geht weg – aber nur langsam

Die gruselige Verwandlung des Paulusplatzes in Pempelfort, die bislang schlimmste Verunstaltung des öffentlichen Raums in Düsseldorf – mit Kosten von über 100.000 Euro!

Unter dem Lockwort Nachbarschaftszone hatte die Stadt das Konzept mit einer ganzen Reihe von Worthülsen vorgestellt. Eine Nachbarschaftszone sei eine Neuaufteilung des Straßenraums. … Verkehrsberuhigung … Lebensqualität…geschwindigkeitsdämpfende Gestaltungselemente…Verkehr verlangsamen…Raum sicherer machen…lebenswerter…attraktive Aufenthaltsflächen.

Das Ergebnis war eine Orgie in Gelb, ein geschmack- und beispielloser Design-Unfall. Das einzig Positive daran: Nicht nur das Design ist übel, auch die Qualität der verwendeten Farbe. Die Natur ist gnädig: Regen und Sonne haben schon ein gut Stück dazu beigetragen, die grellgelben Flächen auszulöschen. Doch es braucht noch seine Zeit, ein Mahnmal für undurchdachtes Handeln und Geldverschwendung.

Sind wegen dieser sinnfreien Schmierereien eigentlich Köpfe gerollt?

 

 

 

 

 

 

 

So sah ein Gehweg im Juli 2025 aus …

 

 

 

 

… so im September letzten Jahres. Regen und Sonne sorgen dafür, dass der gelbe Dreck verschwindet. Aber man kann, siehe das heutige Foto unten, sehen, es braucht noch Zeit, bis die Natur beseitigt hat, was Narrenhände angerichtet haben – Fotos: Düsseldorf Blog

 

 

 

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