Fastenbrechen im Rathaus – interkultureller Austausch?

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat für morgen, 17:30 Uhr, zum sogenannten Fastenbrechen ins Rathaus eingeladen, wie im Ramadan des letzten Jahres.

Wie im Vorjahr wird der bosnische Prediger Imam Efendi Mujarić Muamer dabei eine Rezitation aus dem Koran vortragen. Der OB und Dr. Agata Skalska, 2. Vorsitzende des Kreises der Düsseldorfer Muslime, werden Grußworte sprechen

Unser OB, der Angehörige unterschiedlicher Religionen dazu eingeladen hat, sieht die Einladung als Maßnahme, „den interkulturellen Austausch weiter zu vertiefen“.

Für mich ist diese Einladung blauäugig, ein weiterer kleiner Baustein für die weitere Verankerung des Islam in unserem Land, wie sie aktuell massiv von den Grünen um Lamya Kaddor gefordert wird.

Der Imam, der morgen im Jan-Wellem-Saal aus dem Koran zitieren wird, hat das Scharia-Recht an der streng konservativen Al-Azhar-Universität in Kairo studiert, die als das „Vatikan des Islam“ gilt, als politisch umstritten und ultrakonservativ.

Der Imam ist kein Radikaler. Das einzig Bekannte, das man ihm von deutscher, von christlicher Seite vorhalten kann, sind seine angeblichen Ansichten zum Schweinefleisch. Dessen Verzehr habe „psychisch-moralische“ Folgen und Menschen, die Schweinefleisch essen, entwickelten ähnliche Eigenschaften wie Schweine.

 

Landnahme

 

Was man jedoch bedenken muss: Seit 1990 hat sich die Zahl der Muslime in Deutschland von rund 2,5 Millionen auf heute 5,7 Millionen  erhöht. Damit sind annähernd sieben Prozent der deutschen Bevölkerung muslimisch. Jede Moschee auf deutschem Boden, jeder Ruf eines Muezzin, jedes öffentliches Beten, jeder Protest gegen öffentliches Essen in Schulen im Ramadan ist Landnahme.

Der Islam ist auch ein auf Eroberung ausgerichtetes Gesellschaftssystem, er will keinen „interkulturellen Austausch“. Man erinnere sich an Michel Houllebecqs Buch „Unterwerfung“. Die Regel lautet: Hat die Islamisierung eines Landes ein gewisses Momentum erreicht, gilt für die nichtmuslimische Bevölkerung, dass sie zu konvertieren oder eine „Dschizya“, eine Kopfsteuer, zu zahlen hat, wie der IS sie in Teilen Syriens und des Irak einführte. Wird diese Regelung nicht praktiziert, ist auf jeden Fall die Durchsetzung islamischer Regeln gesetzt.

Hält die jetzige Migration an, werden 2050 laut dem US-Institut Pew Research Center etwa neun Millionen Muslime in Deutschland leben und unserem Land ihren Stempel aufdrücken, wie es regional, etwa in Duisburg und Berliner Bezirken, schon heute zu beobachten ist. Wie diese Studie belegt, weist jeder fünfte in Deutschland lebende Muslim mit Migrationshintergrund eine emotionale Verfassung auf, die Radikalisierung begünstigt. Eine viel zitierte Studie aus Niedersachsen, besagt, dass 68 % der befragten jungen Muslime glauben, dass die Regeln des Koran wichtiger sind als deutsche Gesetze.

Muss man einfach bedenken.

Beitragsbild: Imam Mujarić Muamer / Foto: IGBD-Website

 

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