Mal vorweg: Wie hier bereits zweimal angesprochen, hat der Rat der Stadt Düsseldorf im Jahr 2019 die Klimaneutralität der Stadt für das Jahr 2035 beschlossen. Eine Maßnahme, die für das weltweite Klima, das man zu schützen meint, keinerlei messbare Ergebnisse bringen wird. Stattdessen wird es viele Milliarden Euro kosten und Arbeitsplätze vernichten.
In Hamburg hatte ein Volksentscheid im Oktober letzten Jahres für Klimaneutralität im Jahre 2040 gestimmt, also fünf Jahre später als in Düsseldorf geplant. Die Hamburger, die mit über 52 % dafür votierten, haben damit große Sorgen und heftige Diskussionen ausgelöst.
Ich habe die derzeit fortschrittlichste KI-Version ChatGPT 5.2 heute mal gefragt, wovon die Hamburger ausgehen. Das Ergebnis ist erschütternd und sollte den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf dazu bringen, die absolut unrealistische Planung einzustampfen. Will Düsseldorf wirklich Milliarden für etwas verpulvern, was niemandem Nutzen bringt?
Hier, was die KI zum Thema Klimaneutralität 2040 in Hamburg ausgespuckt hat:
Der Hamburger Senat und verschiedene Studien gehen davon aus, dass bis zur Klimaneutralität Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich nötig sind.
Große Posten sind:
1. Wärmeversorgung (größter Brocken)
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Umbau der Fernwärme
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Ersatz von Gasheizungen
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Ausbau von Großwärmepumpen, Geothermie, Abwärme
Schätzungen: 10–15 Milliarden Euro
2. Strom- und Energienetze
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Verstärkung der Stromnetze
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Infrastruktur für erneuerbaren Strom
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Wasserstoffleitungen für Industrie und Hafen
Schätzungen: 5–10 Milliarden Euro
3. Industrie und Hafen
Besonders energieintensive Bereiche im Hafen (z. B. Kupfer, Chemie, Raffinerien).
Maßnahmen:
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Wasserstoff statt Erdgas
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Elektrifizierung von Prozessen
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Landstrom für Schiffe
Schätzungen: mehrere Milliarden Euro
4. Gebäude und Verkehr
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energetische Sanierung
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Wärmepumpen
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Ladeinfrastruktur
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Ausbau ÖPNV
Schätzungen: ebenfalls mehrere Milliarden Euro
👉 In Summe sprechen viele Analysen von 30 bis über 60 Milliarden Euro Investitionen bis etwa 2040 – wobei ein großer Teil privat finanziert würde (Wohnungswirtschaft, Industrie).
Eine Stadt kann viele zentrale Dinge nicht selbst regeln. Beispiele:
Industrie-Förderung
Dekarbonisierung großer Werke läuft über Bundesprogramme wie Klimaschutzverträge.
Energiepreise und Marktregeln
Die werden von der Bundesregierung und der EU festgelegt.
Strom- und Wasserstoffnetze
Teil eines nationalen bzw. europäischen Systems.
Fördermittel
Viele Projekte werden über Programme der
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Europäische Union
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Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
finanziert.
Deshalb sagt der Senat regelmäßig: Ohne Bundes- und EU-Programme ist das Ziel praktisch nicht erreichbar.
Die wichtigsten Kritikpunkte
Kritiker aus Wirtschaft und Opposition führen vor allem drei Punkte an:
1. Kostenrisiko für Bürger
Steigende Heiz- und Stromkosten könnten Haushalte und Unternehmen belasten.
2. Wettbewerbsfähigkeit des Hafens
Der Hafen der Freie und Hansestadt Hamburg steht im Wettbewerb mit Rotterdam oder Antwerpen. Wenn Energie teurer wird, könnten Industrien abwandern.
3. Einfluss einer Stadt ist begrenzt
Selbst wenn Hamburg alles umsetzt, hängen Emissionen stark von nationaler Energiepolitik ab.
