Bemerkenswerte Porträts „von hinten“

Die Fotografin Corina Gertz, deren Werke ich aus einer Ausstellung im Wirtschaftsclub Düsseldorf kenne, hat eine Meisterschaf darin entwickelt, Personen mit sichtbaren Hinweisen auf ihr kulturelles Umfeld sichtbar machen – mit „Porträts“, die Personen von hinten zeigt.

„Das abgewandte Porträt“ ist ein Langzeit-Projekt von Corina Gertz, das vom 5. September bis zum 8. November in der Galerie Clara Maria Sels (Poststr. 3) zu bewundern ist – schon zum dritten Mal. Durch die Inszenierungen der Fotografin rückt die Kleidung als Trägerin von Geschichte, Identität und kollektiver Zugehörigkeit in den Vordergrund. Ohne die Individualität der Porträtierten preiszugeben, gelingt es Corina Gertz so, ein sensibles Bild kollektiver Identität zu zeichnen.

Die Galerie Clara Maria Sels präsentiert unter dem Titel „Echoes of the Unseen“ rund 20 ausgewählte Arbeiten der Künstlerin.

 

 

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