Komödie: „Rose“ mit Judy Winter – gehen Sie hin!

März 17, 2010

Gestern die Freundeskreis-Premiere von „Rose“ in der Komödie an der Steinstraße erlebt:  Ein Genuss, gönnen Sie sich das,  besorgen Sie sich die Karten – rasch.

Heute ist Premiere. Die Story: Die zweifache Pulitzer-Preisträgerin Rose (Judy Winter) lebt mit dem – nur für sie sicht- und hörbaren – Geist ihres vor fünf Jahren verstorbenen Mannes Walsh (Hartmut Becker), der Bestsellerautor war. Das Paar streitet lustvoll, diskutiert miteinander, ganz wie im wahren Leben. Eines Tages,  Walsh hat entschieden, sich ganz von ihr zu verabschieden, hat er noch eine Idee, wie Rose sich finanziell sanieren könne: Sie soll ein fast vollendetes Manuskript Walshs von einem Ghostwriter fertigstellen lassen und es auf den Markt bringen. Walsh nennt ihr sogar den Autor. Rose ruft ihn an, die Entwicklung nimmt ihren Lauf.

Die Pointen bei „Rose“ knallen nicht wie ein Feuerwerk, sie sind sorgsam gesetzt, wie in den meisten Komödien von Neil Simon.

Neben Judy Winter und Hartmut Becker (Foto oben) gehören  Alexandra Marisa Wilcke („Freundin“ von Rose) und Roman Rossa (der vorgesehene Ghostwriter Clancy) zu dem spielfreudigen Quartett, das durchweg begeisterte.

Freundeskreis-Vorsitzender Wolfram Eckardt hatte allen Grund zu feiern – im Theatercafé, das jetzt mit dem Österreicher Wolfgang Gancera (vormals „Architektur & Esskultur“) einen tüchtigen Pächter hat, der für frischen Wind sorgt.

Judy Winter bedankte sich beim Publikum in den Applaus hinein und verkniff sich und dem Team die Verbeugungen – „das macht man ja nicht vor der Premiere“.  Statt Beifall erbat sie Spenden für die AIDS-Hilfe, worauf das Ensemble mit der Büchse herumging. Es wurde reichlich gespendet.

Unter den Gästen: CC-Präsident Jürgen Rieck, Hille und Angela Erwin, BMW-Niederlassungsleiter Friedrich Behle (stellt Freitag bei einer VIP-Party den neuen 5er vor, den er zuvor schon an „Düsseldorf IN“ ausgeliehen hatte),  Giants-Geschäftsführer Claudio di Padova und Giants-Hauptgesellschafter und AR-Vorsitzender Alexander Schröder-Frerkes, Hans-Peter Sauter (GBV „Julius Bär“), Bürgermeister Dieter Spindler (Meerbusch) sowie die „Fortunas“ Wolf Werner (sportlicher GF) und Trainer Norbert Meier.

Ex-Schwimm-Champ Christian Keller und „Hobbythek“-Erfinder Jean Pütz Paten für Aktion gegen Darmkrebs in Düsseldorf

März 10, 2010

Erläuterungstafeln im Innern des begehbaren Darms erklären die jeweiligen Stadien der Darmkrebserkrankung

Er war Schwimm-Welt- und Europameister und holte Dutzende weiterer deutscher und internationaler Titel:  Ex-Schwimm-Champ Christian Keller. Der für das Gemeinwohl sehr engagierte Sportler und Jean Pütz, Erfinder und langjähriger Moderator der „Hobbythek“, begleiten die größte Düsseldorfer Aufklärungsaktion gegen Darmkrebs 2010 und werden zum Auftakt am Freitag dieser Woche (12. März) um zehn Uhr vor Ort sein.

Fortuna-Trainer Norbert Meier unterstützt die Aktion gleichfalls und sagt: „Die Vorsorge gegen Darmkrebs ist eine wichtige Schutzmaßnahme. Man sollte sie ernst nehmen, bevor es tragischer Ernst wird.“ Als so genannter Goldstandard der Vorsorge gilt die Darmspiegelung (Koloskopie). Fast 30.000 Menschen in Deutschland sterben jedes Jahr an Darmkrebs, die meisten von ihnen könnten bei Frühentdeckung der Krankheit überleben.

Das 20 Meter lange begehbare Darmkrebsmodell der Felix-Burda-Stiftung ist wie im letzten Jahr direkt vor den Düsseldorf Arcaden zu besichtigen.  Ärzte Düsseldorfer Krankenhäuser klären bei der zweitägigen Vorsorge-Aktion unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dirk Elbers wieder über Risiken des Darmkrebses auf. Am Freitag, dem 12. und am Samstag, dem 13. März, von jeweils 10 bis 18 Uhr, stehen Ärzte an dem Modell  für Vorsorge-Gespräche bereit.

Vertreten sind Ärzte folgender Krankenhäuser:   St. Martinus Krankenhaus, Marienhospital, Vinzenz-Krankenhaus und Augusta-Krankenhaus.

Die Darmkrebs-Vorsorgeaktion wird finanziell ermöglicht durch die Hauptsponsoren STADTSPARKASSE DÜSSELDORF und SCHEBO AG (Test Tumor M2-PK), sowie durch die ERGO Versicherungsgruppe, Klüh-Security und den Klüh Personalservice.  Die Aktion wird organisiert von der osicom GmbH, Betreiber dieses Blogs.

Der begehbare Darm ist 20 Meter lang. Beim Gang durch das Modell erfährt man alles Notwendige über die verschiedenen Stadien der Darmkrebserkrankung. Experten geben Tipps für die Vorsorge. Denn: Darmkrebs, früh entdeckt, ist heilbar.   Fotos: Düsseldorf Blog