OB Dirk Elbers läßt „Ghetto Garath“-Broschüre einziehen
Juni 27, 2011
Schnelle Reaktion von Oberbürgermeister Dirk Elbers. Nachdem der Express heute enthüllte, dass ein Magazin für Kinder, das die Stadt mitfinanziert hat, den Stadtteil Garath als Ghetto bezeichnet hat, fordert Elbers die Einziehung der Broschüre. Es sei „unverantwortlich“, sie im Umlauf zu lassen.
Die Darstellung von Garath als Ghetto sei inakzeptabel, sachlich falsch und zeuge von einer erschreckenden Unsensibiliät der Autorin. In dem Magazin wird u.a. von einer „absurden Tradition“ von Sozialhilfeempfängern gesprochen. Dies, so Elbers, sei „geschmacklos und menschenverachtend“.
Wie Westerwelle der FDP die Chancen in NRW versiebte
Februar 15, 2010
Bildhafte Vergleiche leben oder kleben. Sind sie treffend, prägen sie das Image desjenigen der sie gebraucht hat positiv. Im umgekehrten Fall kleben sie wie Pattex, siehe Helmut Kohls „blühende Landschaften“ .
Für Guido Westerwelle ist der Vergleich der Einstellung eines Hartz IV-Empfängers mit den Zeiten „spätrömischer Dekadenz“ eine Äußerung, die an ihm kleben bleiben wird.
Der Vergleich hinkt auch.
Kein Hartz IV-Empfänger lebt im Überfluss, nicht mal, wenn er nebenher schwarz arbeitet. Das sozialdemokratischste aller CDU-Mitglieder, Heiner Geißler, nahm die Vorlage indes gern auf und wies darauf hin, der (dekadente) römische Kaiser Caligula habe einen Esel zum Senator ernannt, Deutschland jedoch habe seit 100 Tagen einen Esel als Außenminister. Geißler irrt: [Read more]
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