Christian Klar trifft Köhler – demnächst im Supermarkt

April 24, 2007 by  

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Ja, hallo. Bundespräsident Horst Köhler muss Christian Klar nicht im Knast besuchen, er kann ihn ganz normal treffen – wie Sie und mich im Supermarkt. Es scheint alles darauf hinauszulaufen, dass Christian Klar begnadigt wird. Damit würde die „Mindesthaftdauer“ von 26 Jahren unterschritten, die das Gericht seinerzeit festgelegt hat. Demnächst genießt der Ex-RAF-Killer schon mal Hafterleichterung – Ausgang in Bewachung von Justizbeamten (was Steuergelder kostet) theoretisch Aufnahme einer Beschäftigung oder einer Ausbildung inklusive.  FDP-Chef Guido Westerwelle sagt: „Ein Straftäter, der nicht bereut, kann nicht mit Gnade rechnen.“ Immerhin. Was wir bislang über den Fall Christian Klar geschrieben haben – hier steht`s noch mal zusammengefaßt.

Kommentare

One Response to “Christian Klar trifft Köhler – demnächst im Supermarkt”

  1. Karpfenkalle on Mai 6th, 2007 10:22

    Warum Terroristen, eigentlich zu „lebenslänglich“, eigentlich zu „mindestens zu 26 Jahren“ Haft verurteilt, am Ende dann doch vorzeitig auf freiem Fuß befinden können, sofern es der Bundespräsident so will, versteht am Ende nur der Amtsschimmel.