Nach Düsseldorf auch Darmkrebsvorsorge in Dortmund
Juni 9, 2014 by osi
Begehbares Darmmodell verdeutlicht die Entwicklung von Darmkrebs
Die Aufklärung über Darmkrebs geht weiter. Nach einer großen Aktion in Düsseldorf wird an diesem Wochenende die breite Information der Bevölkerung in Verbindung mit der Felix-Burda-Stiftung in Dortmund fortgesetzt. Der Darmkrebs gehört zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen, obwohl etwa 27.000 Menschen in Deutschland jährlich daran sterben und 69.000 Menschen pro Jahr neu erkranken. Da hilft nur Aufklärung, zum Beispiel am 13. und 14. Juni, bei einer Aktion auf dem Reinoldikirchplatz in der Dortmunder City, bei der ein 20 Meter langes begehbares Darmmodell über Risiken und Vorsorge informiert. Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat die Schirmherrschaft übernommen und wird die Aktion eröffnen.
Das Modell ist am Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen. Zusätzliche Information vermitteln bereitliegende Flyer.
Die meisten an Darmkrebs erkrankten Menschen könnten überleben. Denn: Rechtzeitig erkannt, ist der Darmkrebs zu nahezu 100 Prozent heilbar. So genannter Goldstandard der Darmkrebsvorsorge ist die Darmspiegelung. Eine Untersuchungsmethode, die jedoch leider viele Menschen scheuen. Schlimmer noch: Immer weniger Menschen in der Hauptgruppe der Gefährdeten (ab 50 steigt das Risiko an Darmkrebs zu erkranken) unterziehen sich einer Darmspiegelung. Die „Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten“ ist besorgt über diese Entwicklung. Denn: Bei ca. 7 % der Patienten, die sich einer Darmspiegelung unterzogen, wurden sogenannte Adenome entdeckt, aus denen sich meist der Krebs entwickelt
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