FDP-Chef Westerwelle im Industrieclub, aber Innenminister Ingo Wolf (FDP) feierte lieber im Kesselhaus
September 12, 2007
Düsseldorf-In-Golfer spendeten 1500 Euro für die Jugendabteilung des Golfclubs Elfrather Mühle – von links: Gerhard Nowak (Sportline), Janine Paul (Signa) und Manuela Wassenberg (Elfrather Mühle) – Fotos: Ulrich Horn
Zwei, die sich immer viel zu sagen haben: CC-Geschäftsführer Jürgen Rieck, Hille Erwin (Karnevalsmuseum)
Wenn Veranstalter Axel Pollheim (Signa) am 8. Oktober zum 50. „Düsseldorf IN“ in das Kesselhaus der Böhler-Werke einlädt, kann er eine stolze Bilanz ziehen. Mehr als 30.000 Gäste werden seitdem den Networking-Treff besucht haben. Bislang wurden 28.000 Essen verzehrt, darunter 8,5 Tonnen Fleisch, 7,7 Tonnen Salate, 12.500 Baguettes, 750 kg Käse und 1.800 Schüsseln Dessert. Weil das alles trocken nicht runtergeht, stehen auch noch 7500 Flaschen Wein, 5000 Liter Bier, 15.000 Flaschen Gerolsteiner, 20.000 Tassen Nespresso und Capucchino und 10.000 Averna auf der Konsumliste von Edel-Caterer Georg Broich.
Die Veranstaltung, initiiert von Signa und ständig getragen von den weiteren Hauptsponsoren Volksbank Düsseldorf Neuss und VVA Vereinigte Verlagsanstalten, stützt sich auf weitere Düsseldorfer Partner wie Arcor, Clemens Kleine, Flughafen Düsseldorf, Henkel, LTU, Saturn, Stadtwerke Düsseldorf und TEST und begrüßt einmal monatlich zwischen 500 und 700 Gäste zum Networking. Viel beschäftigte Manager haken an einem solchen Abend leicht ein halbes Dutzend Kontakte ab, die sonst einzeln arrangiert werden müßten.
Einer der wohl noch nie gefehlt hat ist Ingo Wolf. Der Innenminister feierte auch diese Woche, beim 49. Treff, lieber im Kesselhaus, als seinem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle im Industrieclub Gesellschaft zu leisten.
Neuester Dreh bei „Düsseldorf IN“ ist der exklusive Shuttle Service mit dem Luxus-VW Phaeton, der dieses Mal Ex-Venetia Gisela Moog schon eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung absetzte. Fröhlichster Gast war MdL Olaf Lehne (CDU), der beim Düsseldorf IN-Golfturnier in der Elfrather Mühle den 1. Preis absahnte und jetzt mit Team für fünf Tage in die Edelherberge Puente Romana nach Marbella fliegen darf.
Über erfreuliche Baufortschritte berichtete Maritim-Generaldirektor Jens Vogel, bei dem derzeit Hochkonjunktur in der Buchungsabteilung herrscht. Das größte Kongresshotel in NRW wird im Dezember fertiggestellt sein und location des ersten Außer-Haus-„Düsseldorf IN“ sein, bei dem am 16. Dezember Hundertschaften das neue Großhotel bestaunen. Besonders neugierig dürften die Karnevalisten sein, die hier in Scharen im Januar Helau rufen.
Bei exzellentem Fingerfood vom Hotel Nikko blieben einige Gäste gleich im Vorraum des Kesselhauses kleben. Center TV-Geschäftsführer Jan-Niko Lafrentz freut sich über steigenden Zuspruch für seinen Sender (hier kann man heute Abend OB Erwin seine „schwarze Null“ feiern sehen) und Gabriela Piccariello, die rührige Eventmanagerin („Rheinlust“), erzählte begeistert von der Resonanz auf ihr Konzept „Tour de Menu Gusto“, bei der 59 Restaurants nach ihrer individuellen Ausrichtung aufkochen. Vom 1. bis 21. Oktober können Top-Menüs (ab 27,50 Euro) genossen und bewertet werden. Broschüre und Info unter www.rheinlust.de.
Stadt gegen Schilder-Schwachsinn
September 12, 2007
Die gute Nachricht entnehmen wir heute BILD: Verkehrschefin Andrea Blome will 3000 Verkehrsschilder abholzen. Die schlechte Nachricht ist die, dass an anderer Stelle neuer Unsinn produziert wird, siehe hier in der Feldstraße.
Joachim Erwin: Düsseldorfs schwarzer OB schafft rote Zahlen ab
September 12, 2007
Montage: Düsseldorf Blog / Robin Claudy
Die „schwarze Null“ ist eine gern gewählte Formulierung, wenn Unternehmen verdeutlichen wollen, dass sie es gerade noch mal geschafft haben, nicht in die roten Zahlen abzurutschen. Doch wenn eine Stadt eine „schwarze Null“ vorweisen kann, ist dies ein Großereignis, für das man den Champagner aus dem Kühlschrank holen darf. Düsseldorf macht’s jedoch eine Nummer kleiner und serviert seinen Bürgern Alt und Bratwurst – heute von 16 bis 20 Uhr vor dem Rathaus.
Düsseldorf ist ab heute nach Dresden die zweite deutsche Großstadt, die schuldenfrei ist. Zu verdanken ist dies Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU), der vernünftig wirtschaftet und mit stetig sinkender Gewerbesteuer Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen schafft. Allerdings ist die Entschuldung auch maßgeblich dem Verkauf von Beteiligungen zu verdanken, die gern als „Tafelsilber“ bezeichnet werden. Die Stadt trennte sich von ihrem RWE-Aktienpaket (5,67 Mio. Stück) zu einem Kurs von 64 Euro. Dass der Kurs heute bei 80 Euro liegen würde, war nicht zu erwarten. Außerdem verkaufte Düsseldorf die Mehrheitsbeteiligung an den Stadtwerken, was mehr als 800 Mio. Euro in den Stadtsäckel spülte.
Natürlich kritisieren neidische OB’s in Nachbarstädten, die deutlich schlechter dastehen, diese Entscheidung als falsch. Dabei sollte jeder vernünftige Mensch wissen, dass man Aktien, deren Kauf immer auf der hoffnungsvollen Annahme „Ich wette, dass sie steigen“ beruht, nur kaufen sollte, wenn man das Geld dafür hat. Aktienkauf oder das Halten von Aktien auf Pump ist kein Königsweg, wie viele Kleinaktionäre wissen. Denn ein Aktienkurs kann theoretisch auch sinken. Was die Stadtwerke betrifft: Der Wettbewerb sorgt hier dafür, dass die Preise auch künftig nicht unangemessen steigen, insofern bedarf es hier nicht der fürsorglichen Kontrolle der Stadt.
Joachim Erwin hat Grund zu feiern, wir gratulieren.
Düsseldorf Headlines, Mittwoch, 12. September
September 12, 2007
BILD: SCHILDER-SCHWACHSINN – Jetzt setzt unsere Verkehrschefin die Säge an – und holzt 3000 Tafeln ab
EXPRESS: PROST MAHLZEIT: ALT WIRD SCHON WIEDER TEURER – Rohstoffpreise explodieren. Hopfen kostet das Doppelte wie im letzten Jahr.
NRZ Düsseldorf: KEINE SONNE, KEINE GÄSTE – Gastronomie. Leere Stühle auf den über 800 Terrassen. Wirte sprechen von 70 Prozent Minus. Hoffen auf einen schönen Herbst.
RHEINISCHE POST: RECHNET SICH DAS KRAFTWERK? Die Investitionsentscheidung für den 400 Megawatt-Kohleblock auf der Lausward verzögert sich voraussichtlich um zwei Monate. Preissteigerungen sind wegen der großen Nachfrage zu erwarten.
WZ Düsseldorfer Nachrichten: HEUTE IST TAG NULL: STADT OHNE SCHULDEN – Finanzen. Es ist ein historischer Tag: Ab 17:15 Uhr hat die Stadt rechnerisch keine Schulden mehr. Feier vor dem Rathaus.
Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.
Verona – nackt, aber brav
September 11, 2007
Morgen erscheint der neue „Max“ mit den ersten Nacktfotos von Verona Pooth. Seit sie 15 war, habe man versucht, sie zu Nacktfotos zu bequatschen, sagt Verona. Und ein bißchen geschämt habe sie sich bei den aktuellen Aufnahmen auch, gesteht die 39-Jährige, deren Mann Franjo Pooth im Medienhafen ein Elektronikunternehmen betreibt. Bei BILD können Sie eine Verona-Fotogalerie durchklicken, es sind zwei, drei sexy Fotos dabei, aber erwarten Sie nicht zu viel.
Ibiza-Impressionen
September 10, 2007
Nach zwölf Jahren das erste Mal wieder auf Ibiza gewesen – hier einige Impressionen und Empfehlungen. Sehr gut aber hochpreisig wohnt man im Hotel Hacienda, einem eleganten Hideaway an den Steilklippen von San Miguel, in dessen kleinem Hafen ein hervorragendes Restaurant namens „Port Balansat“ liegt. Gute Leistung zu kleinen Preisen, Reservierung auf der Terrasse unbedingt nötig – 971-334527. Bestens hier der Pulpo Gallega (12 €), erschlagend das T-Bone Steak (21 €), sehr originell der knackige Salat mit warmen Apfelspalten und Fisch (!).
Teuer wohnen, aber bei weitestgehendem Service-Verzicht und ohne Flair, kann man im Jardines de Palerm. Günstig, zentral und hip wohnt es sich im Hostal Parque, an einer ruhigen Plaza und ganz zentral in Ibiza Stadt gelegen. Im Café unten frühstücken Szenegänger und Alt-Hippie-Ibizenkos. Empfehlenswert der Joghurt mit Honig und Walnüssen.
Brandneu und in der Kategorie Luxus zu Hause ist das ganz ruhig gelegene Agroturismo-Hotel Can Atzaro bei Santa Eulalia. Esoterisch-asiatisch angehaucht, sensationelles Spa, liebevoll angelegt, nur: das Meer sieht man nicht, was schade ist. Allerdings ein guter Tipp für Menschen, die auf Design stehen, ihre Ruhe haben wollen und sich das etwas kosten lassen mögen. Neu und luxuriös auch der Fünfsterne-Bunker Fenice Thalasso Spa in Santa Eulalia. Hier fehlt’s jedoch deutlich an Atmosphäre und Intimität.
Hier noch einige gute Restaurant-Tipps: Ca’n Berri Vell, vor der Kirche am Placa Major in Sant Agusti gelegen – sehr ambitionierte Küche und vernünftige Weinpreise (Beispiel: mit süßer Blutwurst gefüllte Ravioli mit Waldpilzen, 11.70 €, Pesquera Crianza 29 €). Man sitzt idealerweise draußen, sollte dann jedoch unbedingt reservieren: 971-344321. In Ibiza ißt man hervorragend am Puerto de Ibiza, in dem seit 1862 bestehenden „La Marina“ – frischer Fisch, flotter Service, schönes Ambiente, innen wie außen. Auch hier bitte reservieren: 971-310172.
Flüge gibt’s jetzt nach den Ferien günstiger und der brandneue Leihwagen kostete für zehn Tage 250 € (BT, gefunden über DoYouSpain)
Shopping in Ibiza Stadt: Silber, Schuhe, Ketten, Gürtel, Kindermode (!); die Zahl der Läden mit vernünftigen Preisen ist deutlich höher als die der abgedrehten.
Held Hambüchen
September 9, 2007
Weltmeister: Fabian Hambüchen – Foto: ddp
Deutschland hat einen neuen Sporthelden. Er glänzt in einem Bereich, der vielleicht nicht so sexy ist wie Tennis (Held: Boris Becker) oder die Formel 1 (Held: Michael Schumacher) waren. Doch Fabian Hambüchen (19) hat eine Leistung vollbracht, die unglaublich spektakulär ist. Er ist der neue König am Reck, Weltmeister bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Stuttgart. Hammi ist der Hammer!
Wer seine unglaubliche Vorstellung sah, war begeistert über diesen Grad an Körperbeherrschung. Höchstpunkte für die derzeitig schwierigste Übung, Die Schleyer-Halle stand kopf. Erfreulich auch die Bilder der Familie, der Freundin, die gemeinsame Freude, der Zusammenhalt.
Tausende Jugendliche haben jetzt wieder ein Vorbild, dem sie folgen werden. Wunderbar!
Nein, Eva ist nicht braun
September 9, 2007
Eva Herman: Gefeuert von ihrem Heimatsender NDR – Foto: ddp
Ich kenne Eva Herman. Sie in die Nähe einer Hitler-Sympathisantin zu rücken, ist kompletter Unsinn. Wenn Helmut Böger heute in der Bild am Sonntag zeilenwitzig aber böse fragt „Eva braun?“, ist die Frage nur mit einem klaren Nein zu beantworten. Es ist richtig, dass Hitler eine auf starkes Wachstum ausgerichtete Familienpolitik durchsetzte. Wie wir wissen, tat er dies indes, um das deutsche Volk zum führenden in Europa zu machen – Nazi-Größenwahn, Hans Grimms „Volk ohne Raum“ als Programm.
Die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin und Autorin hat offensichtlich, ohne Rücksicht auf politische Korrektheit, bei der Vorstellung ihres neuen Buches wohl eher unbedacht, in jedem Fall naiv, ein Statement von sich gegeben, das gegen das Tabu verstößt, irgendetwas aus unserer „braunen“ Vergangenheit ok zu finden. Kewil merkt auf seinem Blog „Fakten Fiktionen“ zu Recht an: „Hätte Eva Herman festgestellt, dass ‚wenn es etwas in der DDR gab, was ja vorbildlich war, dann doch wohl die Kinderbetreuung‘, hätte sich niemand aufgeregt.“
Hier das Zitat (Quelle: BILD), um das es geht:
„Es war eine grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle…“ Und weiter: „Aber es ist damals auch das, was gut war, und das sind die Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt,…“
Zu BILD sagte die geschasste NDR-Moderatorin: „Ich habe mich mehrfach ausdrücklich vom ‚Dritten Reich‘ distanziert. Man muss meine Äußerungen im Gesamtkontext betrachten. Es geht nicht um Hitlers Werte, sondern um menschliche Grundwerte, die im ‚Dritten Reich‘ mißbraucht und später abgeschafft wurden. Wer mich kennt und das Buch liest, weiß, dass ich links- und rechtsextreme Parteien aus tiefster Überzeugung ablehne…“
Fakt ist: Die Politik hat monströse Versäumnisse in der Familienpolitik zu verantworten. Die Grüne Renate Künast etwa befand:
„Der gravierendste Unterschied besteht im Familienbegriff. Wir lassen die Frage, wie Erwachsene miteinander leben, weg. Ob die Eltern verheiratet sind, alleine leben, einen deutschen Paß haben, hetero- oder homosexuell sind – das ist uninteressant. Das ist Ausdruck gesellschaftlichen Wandelns. Der traditionelle Familienbegriff gilt nicht mehr. Familie ist heute, wo Kinder sind.“
Wundert es uns, dass ausgerechnet diese Renate Künast heute die erste Stimme aus der Politik war, die die Entlassung Eva Hermans durch NDR-Programmdirektor Volker Herres begrüßte?
PS: Ich habe weder Evas „Eva-Prinzip“ noch ihr neues Buch gelesen und kann insofern beide Bücher nicht beurteilen. Es ist anzunehmen, dass sie darin Positionen vertritt, die ich auf keinen Fall teile.
Nachtrag: Beitrag heute um die Zitate aus BILD ergänzt.
Zwangspausen für Markthändler
September 9, 2007
Markthändler sollen jetzt Pausen machen wie Lkw-Fahrer. Nein, danke, sagt Händler Wilfried Thal – Foto: Hamburger Abendblatt
Das Schöne am Urlaub ist die Erholung von der Tagesroutine und der Umstand, dass man Aktuelles nur in Maßen auf- und wahrnimmt. Kaum bist du wieder zu Hause, ärgerst du dich dann wieder schwarz. Etwa über die neueste Kopf-Sturzgeburt aus Brüssel, die Zwangspausen für Markthändler vorschreibt. Die Info habe ich bei Fakten Fiktionen entdeckt, obwohl es in dem Beitrag eigentlich um Günter Verheugen geht, jenen Sozen-EU-Kommissar, der mit seiner Mitarbeiterin, die er auf einen 11.000-Euro-Job befördert hatte, nackt badet und Händchen hält und früh am Morgen aus ihrer Wohnung kommt, aber – Ehrenwort – überhaupt nichts mit ihr hat.
Konvertiten: Wenn der Koran im Kopf ist
September 9, 2007
Deutscher Islamist mit mutmaßlicher Terrorabsicht: Fritz G. (28)
Zwei der drei verhinderten Terrorbomber, Fritz G. (28) aus Ulm und Daniel S. (22) aus dem saarländischen Friedrichsthal, sind Konvertiten, junge Männer, die auf der Sinnsuche zum Islam fanden und zu Islamisten wurden. Damit sind sie die bislang dramatischsten Beispiele für den hausgemachten Terrorismus, den Wolfgang Schäuble „Terrorismus, der gewissermaßen auf unserem Mist gewachsen ist“ nannte.
Die eindrucksvollste Schilderung eines Hineinwachsens in den Islam bislang bot uns der WDR am 6. August in seiner über drei Jahre gefilmten Dokumentation „Koran im Kopf“. Die Sendung zeigte wie ein junger Kölner mit dem Islam in Kontakt kam, sich mit einem hohen Grad an Besessenheit mit ihm befasste und zu einem Fundamentalisten wurde.
Barino B.
Wir berichteten über die Sendung und die „Hauptperson“ der Doku, der Konvertit Barino B. („Es besteht kein Zweifel, dass es das Größte ist, für Allah zu sterben.“), meldete sich daraufhin beim Düsseldorf Blog und bestätigte, wie vor laufender Kamera des WDR, dass er sich als Fundamentalist sehe.
Auszug:
„Man bezeichnet mich als Fundamentalist, Islamist, Koranist. Ich selber bezeichnete mich als Fundamentalist, um deutlich zu machen, dass die Grundlage eines jeden Moslems nichts anderes sein kann als die Fundamente seiner Religion, sprich, der Koran und die Aussprüche und Traditionen des Propheten Mohammed (Sunnah) und der daraus abgeleiteten Scharia.“
Nachdem 33 Leser dazu einen Kommentar geschrieben hatten, meldete sich Barino erneut zu Wort, offensichtlich missionarisch beseelt, um eine Reihe islamischer Quellen zu nennen.
Barino B.’s Entwicklung zeigt Parallelen zu den gestoppten Wasserstoffperoxyd-Terroristen, aber auch zu der Hauptfigur Ahmed (18) aus John Updikes Roman „Terrorist“, dem eine familiäre Verankerung fehlt und dessen Sinnsuche durch einen Imam ausgenutzt wird, woraufhin er irgendwann mit einem Lkw und einer Bombe aus Treibstoff und Dünger im Rücken unterwegs ist in den Hudson-Tunnel…
Wir wollen Barino ausdrücklich keinen Hang zum Terrorismus unterstellen, es sind lediglich die Parallelen zu den beiden an der Ausübung terroristischer Akte gehinderten jungen Männer, die uns aufhorchen lassen. Nach heutigen Informationen des Focus waren die zwei Islamisten aus Pakistan gesteuert und hatten in Frankreich bereits drei Lkw erworben, um die Bomben einzusetzen.
Onkel Oberbilks Tipps für’s Wochenende
September 7, 2007
Zwei Tipps für zwei Tage.
Freitag, 7. September // 23 h // monkeys club // 7 € // Heile Welt feat. Marcel Woyt’s Bday!
DJs: Massimo, David Joseph, Jürgen von Krebs, Large Ear und Tom Bruce aka Marcel Woyt
Samstag. 8. September // 22 h // home14 im con-sum // home14 Re-Opening
Djs: Christian Linder, Lexy & K-Paul (live), Matchbox, Alexander Bongardt, Mike Litt, Binh, Oliver Klein, Daniel Sampaa und Jürgen von Krebs
Euer Onkel Oberbilk
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