Neuwahlen?
September 19, 2007
Innenminister Wolfgang Schäuble warnt vor atomaren Anschlägen durch Terroristen. Verteidigungsminister Franz Josef Jung will entführte Passagierjets abschießen lassen, um Schlimmeres zu verhindern. Damit haben zwei CDU-Minister, gewiss nicht ohne stilles Nicken der Kanzlerin, zwei Giftpillen in den Born der Koalition geworfen.
Die zu erwartende Reaktion ist eingetreten. Die Grünen fordern Jungs Rücktritt, Franz Müntefering protestiert über mangelnde vorherige Abstimmung intern (womit er natürlich Recht hat) und im Bauch der SPD rumort es kräftig.
Es ist nicht abwegig, hinter derartigen Vorstößen einen Plan zu vermuten. Die Grünen haben sich, wie der letzte Parteitag zeigte, als nicht handlungsfähig erwiesen, die SPD ist bei Umfragen in einem Allzeit-Tief. Angela Merkel dagegen ist die unumstrittene und souveräne Chefin im Ring. Ein idealer Zeitpunkt, die Sollbruchstellen in der Koalition derartig zu belasten, dass es kracht im Gebälk und Neuwahlen opportun erscheinen…
Vanity Fair-Blog: Linke für Frauenversklavung
September 18, 2007
Jost Kaiser schreibt im Vanity Fair-Blog über die Linke – nur Böses, Böses, Böses. Und er hat natürlich Recht. Siehe Textprobe:
„Wir müssen endlich oder wieder mal zur Kenntnis nehmen, dass hinter all dem hochmoralischen Gedröhne der Linken nichts anderes steht als ein Zynismus, der über Leichen geht. Die Bürgersöhne und Töchter, die sich als hochmoralische Gegner „des Krieges“ an sich geben, wollen sich in Wahrheit in eine eingebildete deutsche Idylle träumen, in der wir nichts zu tun haben mit dem, was sonst so vor sich geht in der Welt. Es ist ihnen egal. Es geht ihnen um Ruhe. Ihre eigene natürlich. Sie glauben, wer nichts tue, würde auch nicht schuldig.“
Düsseldorf Headlines, Dienstag, 18. September
September 18, 2007
BILD: DER GROSSE IMMENDORFF – Wann ehrt ihn die Stadt endlich mit einem eigenen Platz?
EXPRESS: WUFF – HIER KOMMT KOMMISSAR SUPERNASE – Polizei-Diensthund Moses schnappt zwei Gangster innerhalb von vier Tagen
NRZ Düsseldorf: JETZT ENTSCHEIDEN DIE GERICHTE – Bürgerbegehren. Ratsmehrheit aus CDU und FDP wies Anliegen zum Golzheimer Friedhof gestern Abend zurück
RHEINISCHE POST: ZWEI ÜBERFÄLLE AUF EINE POST – Unbekannte Männer haben jetzt die Postagentur in Angermund ausgeraubt. Der Inhaber ist damit schon zum zweiten Mal Opfer von Räubern und überlegt nun, aufzugeben. Hilfe von der Post AG gibt es nicht.
WZ Düsseldorfer Nachrichten: AUS FÜR BÜRGERBEGEHREN – VICTORIA-ERWEITERUNG – Der Stadtrat hat gestern entschieden, dass die Petition nicht zulässig ist.
Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.
Eva Herman: Das habe ich wirklich gesagt!
September 17, 2007
Eva Herman, vom NDR in die Wüste geschickt, kämpft um ihren guten Ruf
Eva Herman, Autorin („Das Eva-Prinzip“ / „Das Prinzip Arche Noah“), kämpft um ihren guten Ruf. Seit Veröffentlichung ihres Zitats anlässlich der Vorstellung ihres neuen Buches, das bereits auf der Bestsellerliste steht, hatte sie darauf beharrt, die veröffentlichten Äußerungen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden.
Hier, was allgemein verbreitet wurde:
„Es war eine grausame Zeit, er war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle. Aber es ist eben das, was gut war, das sind Werte, Kinder, Mütter, Familie, Zusammenhalt – das wurde abgeschafft, es durfte nichts mehr stehen bleiben.“
(Quelle: „RTL-exclusiv“)
Hier, was Eva Herman nach eigenem Bekunden gesagt hat:
“Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen auch ‘ne Gerechtigkeit schaffen zwischen Kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehenbleiben. Ich hab’ neulich mit einem Musikprofessor zusammengesessen, ein Linksintellektueller, früher fast ein Linksradikaler ein bißchen gewesen, ähm, der versucht, den Chorgesang wieder zu beleben in Hamburg. Und er sagt, das ist verlorengegangen, das ist gar nicht mehr, äh, das ist gar nicht mehr anwesend…”
(Originalzitat Eva Herman)
Heftige Diskussion auf dem tagesschau-blog (geschätzte 70 Prozent Zustimmung zu Eva Herman).
Audio Datei mit Zitat von Eva Herman (auf Pfeil klicken)
[audio:https://www.duesseldorf-blog.de/audio/Eva_Herman.mp3]
Klüh Security-Team – Gold auf dem Green
September 17, 2007
Das von Geschäftsführer Gunnar Rachner (links) angeführte Team der „Klüh Security“ war das sportlich erfolgreichste beim Golfcup der Destination Düsseldorf und holte sich zum zweiten Mal (erstmalig 2003) den Wanderpokal. Das Team mit Guido Bastians (bestes Nettoergebnis des Turniers), Peter Nippraschk und Thomas Hofner überzeugte als bestes Netto-Team und belegte bei der Brutto-Wertung den zweiten Platz hinter dem Team um Unternehmer Harald Robiné, dessen Team (Andreas Böckmann, Jürgen Lang, Martin Rinke) dank zwei Brutto-Punkten Vorsprung die erstmals ausgelobten „Red Jackets“ abräumte, die Pal Zileri schneiderte.
Insgesamt waren 116 Unternehmen im „1. Düsseldorfer Golfclub“ angetreten. Die Sieger wurden abends, bei einer Gala in den Rheinterrassen, ausgiebig gewürdigt. Oberbürgermeister Joachim Erwin, Schirmherr des Unternehmertreffs, lobte die perfekte Organisation des Turniers – und düste ab nach New York, wo er bei der Steuben-Parade mit einem Düsseldorfer Show-Wagen mitfuhr und Werbung für die Stadt als Einfallstor für Europa machte.
Düsseldorf Headlines, Montag, 17. September
September 17, 2007
BILD: Für 76 Millionen! ALLES NEU BEI DER RHEINBAHN – Mehr Service für 700.000 Fahrgäste
EXPRESS: Markenware gefälscht – Razzia auf der GDS – SCHLAG GEGEN DIE SCHUH-MAFIA
NRZ Düsseldorf: DER ANDI UND DER DOC – Geschichte. Cyrus Kahnamui, Chirurg in der Ulmer Höh‘, hatte Top-Terrorist Andreas Baader über sechs Monate in seiner Obhut
RHEINISCHE POST: STREIT UM RATHER MOSCHEE – Der Plan der muslimischen Gemeinde, im Rather Bahnhof Gebetsräume einzurichten, stößt auf Kritik. Die Moschee ziehe Besucherströme aus dem Umland an, argumentieren Gegner. Eine Baugenehmigung steht noch aus.
WZ Düsseldorfer Nachrichten: ZOLL SPÜRT 343 PLAGIATE AUF – Schuhmesse. Die Ermittler aus Essen gingen auf der Schuhmesse GDS/GKS gegen Produktpiraten vor.
Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge. Eigentliche Headline in Versalien.
Anne Will: Premiere mit Gähn-Talk
September 16, 2007
Premiere von „Anne Will„. Erster Eindruck von der Sabine Christiansen-Nachfolgerin: Fragen zu stellen und das Wort weiter zu reichen, ist nicht genug!
Gut, die Latte, die Sabine Christiansen gelegt hat, kann man eigentlich nicht reißen. In ihren Sendungen gab es selten mehr als Absonderungen schon vorher bekannter Meinungen, die im Regelfall nicht journalistisch kompetent hinterfragt wurden.
Dennoch: Anne Will hat ín ihrer ersten Sendung enttäuscht. Warum? Die Frau zeigt kein Feuer!
Ihr fehlte ganz erkennbar die Lust, aus ihren Gesprächspartnern etwas herauszuzuholen. Sie kitzelte Jürgen Rüttgers nicht mit seinem „Robin Hood“-Ehrgeiz und seinem Linkskurs sowie mit der Mißachtung seines neuen Buches durch die eigene Partei. Sie hielt „Bart“ Beck nicht den Mangel an Akzeptanz an der Parteibasis sowie in der Öffentlichkeit vor. Sie holte Bischöfin Käßmann nicht in ihrer privaten Situation ab (Scheidung, Brustoperation). Letzteres gehört zwar nicht zwingend zum Thema, aber es hilft doch, die Menschen einzuordnen und zu verstehen. Eine reichlich blutarme Sendung, liebe Anne Will!
Bei Maybritt Illner, in der Klasse der Polit-Moderatorinnen die Nr. 1, merkt man die Lust, ihre Gesprächspartner an Grenzen zu führen, Dinge auf den Punkt zu bringen. Sie kann kaum abwarten, bis der jeweilige Redner eine Pause macht, damit sie einhaken und nachsetzen kann. Sie will Neues hören. Sie angelt und nimmt Leute an den Haken.
Anders Anne Will in ihrer ersten Sendung. Die Christiansen-Nachfolgerin hat für sich die Latte hochgelegt und gerissen – Gähn-Talk.
Wenn Kardinal Meisner Moderator wäre…
September 15, 2007
Kölns Kardinal Meisner, ein Strukturkonservativer und Hardliner der katholischen Kirche, hat den Begriff „Entartete Kunst„, den man aus Nazideutschland kennt, verwendet. Hieße er Eva Herman und würde er eine lustige Talkshow moderieren, wäre er jetzt seinen Job los. Apropos Köln: Die kommunale Knallschote Marlis Bredehorst, Sozialdezernentin der Stadt und Mitglied der Grünen, die den Holocaust als „Ausrutscher“ bezeichnete, ist auch noch im Amt.
Merkel läßt Verheugen fallen – was nun, Herr Barroso?
September 15, 2007
Angela Merkel hat Günter Verheugen ihren Schutz entzogen, meldet BILD heute. Der Präsident der EU-Kommission, Manuel Barroso, steht jetzt unter Zugzwang. Er muss in diesem Fall beispielsloser Günstlingswirtschaft und Verdummdeibelung der Öffentlichkeit entscheiden – und zwar schnell. Das erfordert die politische Hygiene, die in Brüssel ohnehin nur noch bedingt zu verteidigen ist.
Aus aktuellem Anlass: Roman Herzogs Sorge um den Verfall demokratischer Strukturen durch die EU
September 14, 2007
Sorge um Verfall der Demokratie: Roman Herzog
Mit der Headline „Europa entmachtet uns und unsere Vertreter“ erregte die Welt am Sonntag am 17. Februar Aufsehen. Denn Autor war (mit Co-Autor Lüder Gerken) unser ehemaliger Bundespräsidenten Roman Herzog, der zuvor sieben Jahre als Präsident des Bundesverfassungsgerichts fungierte und dessen Wort insofern großes Gewicht hat.
Roman Herzog in dem Beitrag: „Es stellt sich die Frage, ob man die Bundesrepublik Deutschland überhaupt noch uneingeschränkt als parlamentarische Demokratie bezeichnen kann“.
Hinweis: Die EU produziert heute 86 Prozent aller Verwaltungs- und Rechtsvorschriften, die unser Leben bestimmen. Die EU-Verfassung soll 488 Paragraphen umfassen. Der aktuelle Anlass, die Untersagung des Demonstrationsrechts in Brüssel, legt nahe, den Beitrag ins Gedächtnis zu rufen.
Einblicke in die EU-Regulierungswut hier auf der Website des Centrums für Europäische Politik. Ein Plädoyer des Publizisten Fjordman für die Abschaffung der EU (englische Sprache) lesen Sie HIER. Auf deutsch HIER.
Tom Cruise macht Stauffenberg weltweit zum Helden
September 14, 2007
Tom Cruise spielt Stauffenberg
Claus Schenk Graf von Stauffenberg war ein Widerstandskämpfer.
Tom Cruise ist ein Weltstar.
Der Weltstar und der Widerstandskämpfer verschmelzen zu einem gigantischen Heldenepos – Deutschlands Widerstand wird erstmalig gewürdigt – weltweit und in Cinemascope.
Wer bislang noch denkt, ganz Deutschland hätte „Heil Hitler“ gerufen und die Hacken zusammengeschlagen, wird das nach diesem Film anders sehen. Die Welt wird ihre Sicht auf Deutschland verändern. Das vermag nur Hollywood.
Heute wurde entschieden, dass Tom Cruise auch im Bendlerblock drehen darf. Hier wurde Stauffenberg erschossen. Eine gute Entscheidung für einen Film, der Deutschland gut tun wird.
Nachtrag, 15. September: Martin Lohmann kommentiert die Entscheidung, Tom Cruise im Bendlerblock drehen zu lassen, heute in BILD. Auf den Punkt!
Nachtrag, 16. September: Auch FAZ-Grande Frank Schirrmacher begrüßt die Entscheidung, Cruise den Bendlerblock zu öffnen.
Onkel Oberbilks Tipps für’s Wochenende
September 14, 2007
Heute hat der Onkel nur einen Tipp für Euch.
Heute Abend ist auf der Kö wieder „Ride the Monkey“ angesagt.
Fr. 14.09.07 // 23.00 h // 7 € // monkeys club // Ride the Monkey
Joy De La Rosa aus Amsterdam hat definitiv alles, was eine amtliche DJane auszeichnet: Die Holländerin mit spanischen Wurzeln hat ständig internationale Bookings (Italien, Spanien, Frankreich, Norwegen und sogar Asien), eine respektable Residency (Pacha Lapineda, Challet delle Rose\Bologna) aber vor allem: ein Aussehen zum Niederknien!
Support kommt von Tribehouse Resident MARC VISION und MICKY TIGER!
Euer Onkel Oberbilk
Die Wehrhahn-Linie: Wie sie verläuft – und was ihr Bau für Anlieger und Immobilienpreise bedeutet
September 14, 2007
Streckenplan als pdf – einfach auf das Bild klicken!
Rund zwei Monate vor dem Baubeginn der Wehrhahn-Linie geht den Anliegern offensichtlich erstmalig auf, was da auf sie zukommt: Sieben Jahre Gebuddel, Lärm, Staub. Sieben Jahre – fast ein Zehntel der durchschnittlichen Lebenserwartung. Hier, aus aktuellem Anlass, noch mal unser Beitrag aus dem Mai des letzten Jahres, der die wesentlichen Informationen aufweist:
Letzte Woche Donnerstag, am 18. Mai, hat der Rat der Stadt mit großer Mehrheit Bau und Finanzierung der Wehrhahn-Linie beschlossen und damit, so die Stadt, „die Weichen für das größte innerstädtische Verkehrsprojekt des kommenden Jahrzehntes gestellt“.
Die Wehrhahn-Linie wird 3,4 km lang sein und nach Angaben der Stadt 494,4 Millionen Euro kosten. Die Stadtverwaltung wartet nun auf den Planfeststellungsbeschluss, mit dem dann das endültige Baurecht geschaffen wird. Die Wehrhahn-Linie wird ab dem Haltepunkt auf der Bahnbrücke Grafenberger Allee und damit (aus östlicher Sicht) vor dem Wehrhahn in den Untergrund geschickt, verläuft unter der Schadowstraße und dem Hofgarten in einer recht geraden Linie unter der Berliner Allee und der Königsallee her bis zur Heinrich-Heine-Allee, wo die Strecke dann abknickt nach Süden und über die Kasernenstraße und Elisabethstraße im Tunnel schnurgerade südwärts bis zum Bilker Bahnhof geführt wird. Folgende (oberirdische!) Haltestellen und U-Bahnhöfe sollen an der Strecke entstehen: Haltestellen am Wehrhahn sowie an der Jacobi-/Pempelforter Straße, U-Bahnhöfe am Jan-Wellem-Platz, an der Heinrich-Heine-Allee (unterirdisch), an der Benrather Straße, am Graf-Adolf-Platz und am Kirchplatz. An der Bilker S-Bahn-Haltestelle kriecht die Bahn wieder ans Tageslicht, direkt vor den geplanten Bilker Arcaden. Der Tunnel soll mit dem so genanntem Schildvortrieb unterirdisch und damit nicht verkehrsbehindernd gebaut werden.
Die Bahnhöfe will man in der heute üblichen Deckelbauweise bauen. Dabei werden (gesehen in Straßenlängsrichtung) zunächst auf beiden Seiten die Begrenzungswände gebaut und danach der Deckel aufgelegt. Unter dem Deckel findet der Aushub statt, auf dem Deckel kann der Verkehr weiterfließen. Das geht dennoch nicht ohne Beeinträchtigungen ab.
Was bedeutet der Bau der U-Bahnhöfe für den Wert von Immobilien in der Nähe? Die Preise sinken wegen der zu erwartenden jahrelangen Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub. Ein bekannter Investor mit Immobilie am Wehrhahn freute sich heute, dass er aufgegebene Geschäftsräume „zu niedrigem Mietzins“ wieder vermieten konnte. Die Firma Klüh konnte ihre bisherige Mietimmobilie am Wehrhahn recht günstig erwerben. Und Makler in der Nähe der Bau-Brennpunkte akzeptieren die künftige Bautätigkeit als Kaufpreis-mindernd. Ob die Bahnhöfe nach Fertigstellung positiv wirken (tolle Verkehrsanbindung) oder eher negativ (Kriminalität, Pinkler, Graffiti-Sprayer etc.) wird man sehen.
SPD ohne Kraft, keiner will Hannelore
September 14, 2007
Unbeliebt: Hannelore Kraft, Rüttgers im Höhenflug
Böse Klatsche für Hannelore Kraft. Die SPD-Chefin in Nordrhein-Westfalen ist ein politischer Ladenhüter. Wären jetzt Wahlen und könnte man den Ministerpräsidenten selbst wählen, würden nicht einmal die SPD-Wähler Hannelore Kraft wollen. Nur 36 Prozent ihrer eigenen Klientel würde sich für sie entscheiden. Dagegen würden 41 Prozent ihre Stimme CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers anvertrauen.
Das ist eines der für die SPD schockierenden Ergebnisse einer FORSA-Umfrage, die Jürgen Rüttgers ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht zaubern wird. Noch eindeutiger ist das Ergebnis bei der Wählerschaft insgesamt; die Menschen an Rhein und Ruhr würden CDU-Rüttgers bei direkter Wahlmöglichkeit 51 Prozent der Stimmen geben, Hannelore Kraft bekäme dürftige 22 Prozent. Zweifelsfrei ist die soziale Positionierung, die Rüttgers gegen große Kreise der Partei vorgenommen hat, eine wesentliche Ursache für die Stimmenzuwächse aus traditionell linker Wählerschaft.
BUNTE zwirbelt Verheugen – Barroso wirft sich vor ihn
September 13, 2007
Die unsägliche Affäre um EU-Kommissar Günter Verheugen und seine Top-Mitarbeiterin Petra Erler, von Spiegel Online als „Geliebtenaffäre“ erkannt, wird immer absurder. Was alle Welt glaubt, was Verheugen dementiert, dass er ein Verhältnis mit der von ihm beförderten Erler hat, sieht die BUNTE nun anscheinend bestätigt durch Zeugnis einer Freundin der Familie Verheugen. Verheugen (SPD) denkt scheinbar nicht mal an Rücktritt.
Und was tut der saubere Präsident der EU-Kommission Manuel Barroso? Er wirft sich schützend vor Verheugen. Kein Anlass, seine Position zu ändern. Warum auch? Verlogenheit ist in der Hauptstadt der EU Programm. Erinnern wir uns, wie Barroso kürzlich vor der griechischen Regierung Krokodilstränen der Anteilnahme nach den Jahrhundertbränden weinte! An den Barroso, der es vermied, den Hellenen die Meinung ob ihrer Versäumnisse zu geigen! Der locker Ihr, mein, unser Geld rüberschob, um die Fehler der Politik zu reparieren. Kann man von einem solchen Mann ernsthaft eine moralische Richtlinienkompetenz erwarten?
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