Auschwitz – die Bilder der Schande

September 23, 2007

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Das waren böse Deutsche – Personal des KZ Auschwitz beim unbeschwerten Feiern

Bilder sind Dokumente. Diese sind gerade erst aufgetaucht. Sie zeigen die Deutschen, die zu den bösesten, skrupellosesten und niederträchtigsten der Nazizeit gehören – die Schergen von Auschwitz. Hier ein Blick in das Fotoalbum der Bestien von Auschwitz.

Der Irre von Teheran: Roter Teppich in Amerika

September 23, 2007

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Militärparade gestern – „Nieder mit USA!“, „Nieder mit Israel!“ Auf der Tribüne, dritter von links: Mahmoud Ahmadinedschad

Irans Irrer Mahmoud Ahmadinedschad – offensichtlich ein willkommener Gast bei den „Progressiven“ in den USA. Gestern nahm er noch eine Militärdemonstration in Teheran ab, bei der „Tod den USA!“ ein dominierendes Thema war. Am Montag trifft er im Land seines erklärten Erzfeindes ein. Und hier gibt es verblödete „Intellektuelle“, die ihm einen roten Teppich legen.

Der böse Mahmoud darf in der UN-Vollversammlung reden, er ist eingeladen, seine Weltsicht in der hoch angesehenen CBS-Sendung „60 Minutes“ darzulegen, lädt zu einer großen Pressekonferenz und die renommierte Columbia University hat ihn gebeten, eine Rede zu halten. Sie hätten auch Adolf Hitler eingeladen, erklärte der Rektor. Vielleicht sollte dem jemand mal ein wenig politischen Nachhilfeunterricht geben. Der Begriff „Terror Iran“ produziert bei google 16.000.000 Einträge.

Hallo, Amerika, den politischen Kompass verlegt? 

Nachtrag: Gudrun Eussner hat uns dazu einen sehr guten Beitrag zukommen lassen, der u.a. die Berichterstattung der „Tagesschau“ über die Parade thematisiert.

Düsseldorf: Lehrer rügt Schwänzen, Schüler läßt prügeln

September 23, 2007

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Ertappte Schüler beim Schwänzen, wurde dafür verprügelt: Lehrr Mannfried Bauer

BILD berichtet aktuell über den Fall eines in Düsseldorf lebenden jungen Türken, der seinen Mathe-Lehrer zusammenschlagen ließ. Lehrer Mannfried Bauer (46) wurde schwer verletzt, will an der Schule nicht mehr lehren. Der aggressive Türke wurde vom Gericht sanft behandelt – Text hier. Vermutlich hat der Richter als strafmindernd berücksichtigt, dass die deutsche Integrationspolitik mitschuldig ist. 

Wir in Düsseldorf können noch recht froh sein, dass wir nicht viel mehr Fälle dieser Art zu verzeichnen haben. In Berlin, dessen Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sich derzeit als Kanzlerkandidat in spe in Stellung bringt (Herr hilf!), hat in dieser Hinsicht Übles zu verantworten.

Die Welt über Moscheen und Mohammed

September 22, 2007

Die Welt thematisiert Edmund Stoibers Bemerkung, dass Moscheen nicht höher sein sollten als Kathedralen. Die Story „Moscheebauten erregen ganz Deutschland“ nennt auch Fakten, die man in der Presse eher selten las, etwa, dass Mohammed sich auch als Massenmörder betätigte. Nicht nur deshalb lesenswert. Und noch ein wichtiger Artikel: Till-Reimer Stoldt schreibt in der Welt zum Thema „Hinrichtung im Namen des Propheten“ und weist u.a. darauf hin, dass 80 Prozent der weltweit wegen ihres Glaubens hingerichteten Menschen Christen sind. Hinweis vorab: Es sind nicht die Buddhisten, die das Schwert sausen lassen.

Zu Gast im Marketing-Club Düsseldorf: Guru Vilim Vasata

September 21, 2007

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Vilim Vasata zu Gast im Marketing-Club Düsseldorf

Für die einen ist er der Guru, für andere eine Werberlegende: Vilim Vasata. Er war einer der ersten Werber nach dem Krieg. Gründete die TEAM (später BBDO), war Boss bei BBDO national und international, lebt, atmet, denkt Werbung. Damals und heute – mit 77. Er ist Autor, Designer, Grafiker … (lesen Sie mehr).

Als Redner im Marketing-Club Düsseldorf (zu Gast bei MCD-Beiratsmitglied Thomas Timmermanns, BMW) sitzt er da, blickt sinnierend durch dickes Brillenglas in die Runde. Rund hundert Marketing-Menschen schlägt er in seinen Bann. Oldie erklärt Weniger-Oldies die Welt, eindringlich, mit rauchiger Stimme. Wir kennen die Antwort des Bildhauers auf die Frage, wie er denn einen Löwen aus einem Marmorblock forme – „indem ich alles wegschlage, was nicht nach Löwe aussieht“. So auch Vasatas These: das Sparsamkeitsprinzip, auch „occam’s razor“ (Ockhams Rasiermesser) genannt. Vasata sagt: Wenn du das Wesentliche suchst, dann entferne das Entbehrliche.

Er erzählt von der einzigartigen Begegnung mit dem japanischen Meister der Kalligraphie, spricht über die Ökonomie der Wahrnehmung, philosophiert über Werbung und Kunden, Arbeit und Perfektion. Seid radikal, sagt er, ergeht euch nicht in verquasten Diskussionen, unterlasst die „gewöhnlichen Geschmacklosigkeiten“.

Die wichtigsten Ratschläge sind simpel.

Spielzeug-Kunst auf der Kö – Fotos mit Figuren aus der Sammlung des Düsseldorfers Selim Varol

September 21, 2007

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Spektakuläre Galerie-Eröffnung an der Kö: Die con-temporary gallery eröffnet am 28. September mit einer spannenden Ausstellung. Das Künstler-Ehepaar Daniel und Geo Fuchs präsentiert als Premiere unter dem Titel TOYGIANTS außergewöhnliche Fotos, für die Spielzeuge aus der wohl größten europäischen Spielzeugfiguren-Sammlung des Düsseldorfers Selim Varol zu kunstvollen Ensembles arrangiert wurden. Die Galerie will Einblicke in die internationalen Entwicklungen zeitgenössischer, subkulturell geprägter Kunst geben. Die Vernissage präsentiert neben der Ausstellung des Ehepaars Fuchs internationale Arbeiten aus der Sammlung Varol. Exklusiv zur Eröffnung wird die limitierte Sonderedition des TOYGIANTS Buches erhältlich sein.

Ein Gewinner, ein Verlierer und der zaudernde Primus

September 21, 2007

Die angekündigte Übernahme der Condor durch Air Berlin (Video dazu hier) und die Verbindung der „Nr. 2“ der deutschen Luftfahrt mit dem von Thomas Middelhoff geführten mächtigen Arcandor-Konzern (ehemals Karstadt-Quelle) – ein Anlass, einen Blick auf die Branche zu werfen.

Der aktuelle Schachzug Achim Hunolds macht den Düsseldorfer zum Gewinner, TUI-Chef Michael Frenzel zum Verlierer und Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber steht da als zaudernder Primus.

Achim Hunold darf den vorläufigen Abschluss seines Raubzuges feiern. Im gefühlten Quartalstakt pflückte er Mitbewerber vom Himmel – die Belair, die dba und LTU, der nun Condor folgen soll, die für jährliche Synergieeffekte um 70 Mio. EUR gut sein wird. Damit spielt der Selfmademan nun in der Champions League der Fliegerei. Mit Thomas Middelhoff hat der einstige LTU-Marketingchef außerdem jetzt einen kampferprobten Streitwagenfahrer an seiner Seite. Der läßt seine Interessen als größter Aktionär Air Berlins künftig im Aufsichtsrat der Airline von Ralf Teckentrup, dem in der Branche angesehenen Lenker der Condor und Manny Fontela-Novoa, dem Boss des weltgrößten Touristik-Konzerns Thomas Cook, wahrnehmen. Und vielleicht setzt er sich noch dazu.

Die Börse reagierte gestern zunächst freudig und brachte den Air Berlin-Kurs auf 17-18 Euro, während er aktuell wieder um 13 Euro dümpelt. Einerseits sind, wie immer in solchen Fällen, zockende Daytrader am Werk, zum zweiten jedoch drückt der Kurs Fragezeichen aus: Verschluckt sich Hunold nicht? (Antwort: Gefahr gering, die Integration der LTU wird abgeschlossen sein, wenn die der Condor zu beginnen hat) Hat er das Personal, das Sprungwachstum solide zu steuern? (Antwort: Ja, der Vorwurf der „One Man Show Hunold“ hat nie gestimmt). Und vielleicht die entscheidende Frage: Wird das Kartellamt zustimmen? (Antwort: Ganz ungewiss. Nach EU-Maßstäben sollte es ja sagen, mit Blick auf den deutschen Markt allein könnte es seine Zustimmung versagen. Bliebe noch die Exit-Lösung der Ministererlaubnis. Kurstreibende Phantasie wird vermutlich erst einsetzen, wenn die Kartellamtshürde genommen ist.)

Als „Kevin allein zu Haus“ steht Michael Frenzel da. Nach der vernünftigen Zusammenlegung jedoch grotesk dämlichen Neubenennung von HLX und Hapag Lloyd in „TUIfly“ hat es der TUI-Lenker versäumt, seine flügellahme Airline loszuschlagen. Die Umbenennung in TUIfly hatte die Branche verwirrt. Reiseveranstalter zuckten davor zurück, ihre Gäste mit einer Airline fliegen lassen, die den Namen des Konkurrenten trägt. Siehe hier und hier. Außerdem würde eine Krise bei TUI auf den gleichnamigen Carrier übertragen und vice versa.

Lufthansa-Chefpilot Wolfgang Mayrhuber, ein Mann mit brillanter Bilanz (2006 Rekordumsatz von 19,8 Mrd. EUR, ein Plus von fast 10 Prozent, operativer Gewinn rauf um 46 Prozent auf 845 Mio. EUR) steht jetzt als zaudernder Primus da. Hätte er die LTU gekauft, wäre Air Berlins Weg in die Langstrecke deutlich erschwert und verteuert worden.

Die Lufthansa (ca. 500 Flugzeuge) hat 120 Flugzeug-Neubestellungen platziert und gründet soeben eine Frachttochter mit der Deutschen Post. Ob Mayrhuber vor dem Hintergrund noch 600 Mio. EUR für die Condor springen lassen will, erscheint äußerst fraglich, zudem Thomas Middelhoff bereits mit aktiver Gegenwehr in dem Fall gedroht hat (Investition bei Air Berlin und Abzug der Thomas Cook-Kontingente von Condor auf Air Berlin). Mayrhuber hätte mit Kauf von dba oder/und LTU oder/und TUIfly seine Germanwings stärken können. Unterhalb der LH positioniert, hätte die wohl klingende Marke den größten deutschen Carrier nach unten absichern können. Mayrhuber dagegen scheint weiterhin auf Wachstum aus eigener Kraft zu setzen. 

Düsseldorf Headlines, Freitag, 21. September

September 21, 2007

BILD: Air Berlin übernimmt Condor – und wächst damit auf 9300 Mitarbeiter, 166 Flugzeuge und 3,83 Milliarden Umsatz – JETZT IST HUNOLD DER AIR-BOSS

EXPRESS: HUNOLD LÄSST LTU LEBEN – Touristische Langstrecken weiter mit Logo der Düsseldorfer. Aber nur noch sieben Jets

NRZ Düsseldorf: IMMER MEHR KINDER KIFFEN – Drogen. Professor schlägt Alarm: Schon Zwölfjährige greifen zu Haschisch oder Marihuana. Cannabis schädlicher als früher.

RHEINISCHE POST: RADFAHRERIN ÜBERROLLT: tot – Bei einem Unfall in Oberbilk ist gestern Nachmittag eine bis jetzt unbekannte Frau tödlich verletzt worden, als sie unter einen Lkw geriet. Damit hat sich die Zahl der Verkehrstoten in 2007 schon jetzt auf zehn erhöht.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: MANES STÜRZT ÜBER NS-SPRUCH – Abgesetzt. Gülcan und die Nürnberger Rassegesetze: Diese Kombination kostete Manes Meckenstock den Job bei Antenne.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge -eigentliche Headline in Versalien.

Air Berlin – mit Vollschub auf neue Flughöhe – Trostpflaster für LTU – Name verschwindet noch nicht ganz

September 20, 2007

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Bei der großen Pressekonferenz heute im Düsseldorfer Parkhotel: Von links LTU-Geschäftsführer Jürgen Marbach, Air Berlin-Finanzchef Ulf Hüttmeyer, Air Berlin CEO Achim Hunold, Thomas Middelhoff, Chef der Arcandor, Thomas Cook-Chef Manny Fontela-Novoa und Thomas Cook-Finanzvorstand Ludger Heuberg – Foto: Düsseldorf Blog

Ein Mikrofonausfall zu Beginn war die einzige Panne bei einer großen Pressekonferenz heute im Düsseldorfer Park-Hotel. Davon abgesehen trat Air Berlin heute mit einem perfekt orchestrierten Feuerwerk guter Nachrichten an und geht mit Vollschub auf neue Flughöhe:

    • Condor wird – wie berichtet – übernommen. Damit rückt Air Berlin Lufthansa noch näher auf den Pelz, ist absolut unbestrittene Nr. 2 in Deutschland, Nr. 5 in Europa. Condor ist gut für einen Umsatz von knapp 1,2 Mrd. Euro und ein Vorsteuerergebnis (EBIT) von 5o Mio. Euro.
    • Das Flugangebot ab Düsseldorf wird massiv ausgebaut – mit einer „USA-Welle“ (Achim Hunold) zwischen 13 und 14:00 Uhr und einer „Asien-Welle“ zwischen 17:30 und 19:00 Uhr. Mehr Flüge nach New York, Los Angeles und weiteren US-Zielen
    • Mehr Flugzeuge unterschiedlicher Größen ermöglichen noch intelligenteren, bedarfsgerechten Einsatz von Flugzeugen
    • Die ersten zwei Boeing 787 werden früher ausgeliefert als geplant – bereits im Jahr 2011
    • Air Berlin wird vom Slot-Potenzial der Condor in Frankfurt und München massiv profitieren
    • Im Angebot an Sitzplatz-km, eine wichtige Kennziffer für die Bedeutung einer Airline, liegt Air Berlin laut Achim Hunold jetzt „knapp hinter Ryan Air“
    • Düsseldorf wird Mega-Technikstandort für die Air Berlin-Gruppe, die künftig auch die Flugzeuge der Condor warten wird. Achim Hunold: „Wir brauchen jede Menge Personal, sobald die neue Halle fertig ist“
    • Ab dem Frühjahr wird auf der Langstrecke eine luxuriöse Business Class eingeführt, in der man in der Waagerechten schlafen kann. Im touristischen Bereich wird eine gehobene Relax-Klasse eingeführt. Ein neues Kundenbonussystem wird es gleichfalls geben.
    • Eine Kooperation mit Hainan Airlines, der viergrößten Linie Chinas, eröffnet Zugang zu den wichtigsten Zielen Chinas. Air Berlin wird ab dem Frühjahr Verbindungen nach Shanghai und Beijing anbieten.

    Im Zuge eines so genannten „Forward Tausches“ übernimmt die Air Berlin den traditionsreichen Ferienflieger Condor und wird damit zum Global Player. Der Preis von rund 500 Mio. Euro wird zum größten Teil (380 Mio. Euro) mit Air Berlin-Aktien bezahlt. Der Deal kommt zustande, wenn die Lufthansa, der 24.9 % der Condor gehören, nicht von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch macht. Arcandor-Chef Thomas Middelhoff, Mehrheitseigner des weltweit größten Reiseveranstalters Thomas Cook, der 75,1 % der Condor hält, kündigte an, der Lufthansa das Vertragswerk gleich morgen vorzulegen. Dann tickt die Uhr, die Lufthansa hat genau eine Woche Zeit, ihre Kaufoption auszuüben. Gleich am kommenden Dienstag, so Achim Hunold, werde der Kaufplan dem Bundeskartellamt präsentiert, das dem Deal zustimmen muss. Für Thomas Cook Chef Manny Fontela-Novoa ist die Integration der Condor in Air Berlin ein Glücksfall. Die 25 Boeing 757 der Air Berlin eröffneten große Perspektiven für Märkte wie Großbritannien, Belgien und Skandinavien.

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    Interviews am laufenden Band: Air Berlin CEO Achim Hunold  -Foto: Düsseldorf Blog

    Condor-Chef Ralf Teckentrup präsentierte seinen Mitarbeitern zeitgleich mit der Pressekonferenz in Düsseldorf die Übernahmeabsicht von Air Berlin. Wie Middelhoff erklärte, sei die Stimmungslage dort eindeutig: „Sie wollen zu Air Berlin und nicht zurück zur Lufthansa“. Teckentrup, so Middelhoff, werde mit Thomas Cook-CEO Manny Fontela-Novoa in den Aufsichtsrat der Air Berlin einziehen, bei der Thomas Cook nach dem Deal der größte Anteilseigner sei. Ob er selbst in dieses Gremium gehe, wisse er noch nicht. Für LTU-Chef Jürgen Marbach scheint in dem Konzern noch keine Position vorgesehen zu sein. Er äußerte sich allenfalls hoffnungsvoll über seinen weiteren Verbleib: „Wenn man sechs Jahre CEO einer Airline war, wird es vielleicht irgendwo noch weitere Verwendung geben“.

    Sollte Lufthansa von ihrem Vorkaufsrecht bei der Condor Gebrauch machen, hält Middelhoff eine Giftpille bereit: „Das heißt zunächst mal 600 Millionen für Arcandor und Arcandor wird sich dann an Air Berlin beteiligen. Die Auslastungsverträge (des Veranstalters Thomas Cook) würden dann an Air Berlin weiter gereicht“.

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    Neue Air Berlin Business Class – sowohl Komfortsitz als auch Bett

    Die Mitarbeiter der LTU können die Entwicklung mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Ihre Arbeitskraft wird benötigt, ihre Tarifverträge werden eingehalten, doch sie werden damit leben müssen, dass künftig alle Mittelstrecken-und Businessflüge weltweit von Flugzeugen mit dem Air Berlin-Logo am Leitwerk durchgeführt werden. Bestenfalls steht noch „powered by LTU“ am Flieger. Nur sieben Flugzeuge mit LTU-Anstrich werden künftig noch Langstrecken touristischer Natur bedienen – ein Trostpflaster für die Mitarbeiter. Die USA-Verbindungen etwa werden komplett von Air Berlin bedient. Achim Hunold: „Wer in welchem Flugzeug fliegt, das muss man sehen, wie man das am besten wirtschaftlich darstellt.“ Da LTU-Mitarbeiter höhere Personalkosten verursachen, dürfte klar sein, wie die Prioritäten liegen.

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    Uniform der Air Berlin – Foto: Air Berlin

    Auch das LTU-Bordpersonal wird künftig die schicken von Jette Joop neu designten Uniformen (Foto) tragen, damit die Passagiere einen einheitlichen Look wahrnehmen.

    Air Berlin greift auch nach der Condor – und heute Mittag wird wahrscheinlich verkündet, dass der Name LTU verschwindet

    September 20, 2007

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    Auch die Condor soll künftig das Air Berlin-Logo tragen

    Die unglaubliche Expansion von Air Berlin geht weiter. Nach dem Erwerb der dba und der LTU hat Air Berlin jetzt mitgeteilt, dass sie nun auch die Fluggesellschaft Condor übernehmen will. Dies soll in zwei Schritten geschehen. Zunächst will Air Berlin mit dem 75,1-Prozent-Anteilseigner Thomas Cook einen Anteilstausch vornehmen. Die Anteile von Thomas Cook an Condor sollen im Februar 2009 übernommen werden. Die restlichen 24,9 Prozent, die Lufthansa hält, will Thomas Cook durch Ausübung einer Kaufoption von der LH übernehmen. Die LH hat ein Vorkaufsrecht für den Mehrheitsanteil an Condor. Eine Entscheidung darüber, ob Deutschlands Nr. 1 die Option nutzen will, ist laut Lufthansa noch nicht gefallen.

    Mehrheitseigner von Thomas Cook ist Arcandor (vormals: Karstadt-Quelle), dessen Chef Thomas Middelhoff für seine 75.1 Prozent an Condor mit 35 Prozent an Air Berlin beteiligt wird. Die klare Aussage dahinter: Middelhoff glaubt an das Air Berlin-Konzept. Die Börsianer finden Hunolds aggressive Expansion gleichfalls super: Der Kurs (aktuell: um 13,40 €) stieg um rund drei Prozent. Die Air Berlin-Aktie ist damit immer noch extrem unterbewertet. Wenn Sie Geld anlegen wollen, tun Sie es hier! 

    Eine enge Kooperation mit Condor hatte Hunold bereits im März angekündigt. Im April hatte das Manager Magazin bereits spekuliert, die Condor könnte auch übernommen werden.

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    Verschwindet vermutlich: Markenname LTU 

    Heute Mittag wird Air Berlin-Chef Achim Hunold bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf mitteilen, wie seine weiteren Pläne mit LTU sind. Es steht zu vermuten, dass der Name LTU, der seit geraumer Zeit unverständlicherweise ohne den Zusatz „International Airways“ im Markt ist, verschwinden wird und die Flugzeuge mit Air Berlin-Logo versehen werden. Außer an wenigen kleineren Flughäfen, die LTU seit langer Zeit bedient, dürfte die gestützte Erinnerung an den Namen LTU äußerst gering sein. Air Berlin ist der merkfähigere Name.

    Im Anschluss an die Pressekonferenz findet bei LTU eine Personalversammlung statt, bei der es vermutlich hoch hergehen wird.

    FAZ über den geplanten Deal

    Netzeitung: Air Berlin will Lufthansa bei Condor ausstechen

    finanzen.net: Bundeskartellamt sieht Air Berlin-Pläne „mit Bedenken“

    Bonjour Russland – gehen Sie hin, sehen Sie hin

    September 19, 2007

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    Ein Prachtstück der Ausstellung – „Der Tanz“ von Henri Matisse

    „Bonjour Russland“ heißt eine prächtige und in jeder Hinsicht sehenswerte Ausstellung im museum kunst-palast (für Menschen, die normalerweise nicht ins Museum gehen: das ist dieses Gebäude im Albert-Speer-Stil am Ende des Rotklinker-Ensembles gegenüber der Tonhalle), die bis zum 6. Januar 2008 dort zu sehen sein wird. 

    Über 120 Meisterwerke aus dem Bestand der vier bedeutendsten russischen Museen – der Staatlichen Eremitage und dem Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg sowie dem Staatlichen Puschkin-Museum und der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau – werden erstmals zusammen in Deutschland gezeigt, ausschließlich in Düsseldorf. Danach wandern die Werke nach London. Gäste der Welt-Gruppe (Welt, Welt am Sonntag, Welt Kompakt) hatten jetzt die Gelegenheit zu einer abendlichen VIP-Besichtigung im Rahmen eines Empfangs. Unter den Gästen: Gabriele Henkel, Ex-Minister Fritz Behrens mit Frau Hildegard, Gerhard Finkh (von der Heydt-Museum, Wuppertal), Thomas Kemper (Stadtwerke), Karl-Heinz Theisen (Heine-Kreis), Ralf Schmitz (Luxus-Immobilien, Düsseldorf), Ex-RP-Chefredakteur Dr. Joachim Sobotta und Frau Mechthild, Jörg Jubelt und Hans-Peter Sauter (UBS-Bank), Justizministerium-Sprecher Ulrich Hermanski und Frau Birgit Wanninger, Joachim Strate (Ogilvy & Mather), Notker Becker (Astroh Küchen) und Lizzy Heinen (Designmöbel).

    Die Ausstellung wird finanziert von E.ON und steht unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel und Wladimir Putin. Gehen Sie hin, sehen Sie hin!

    Attentat auf den Rabbi – „klarer Fall von Notwehr“

    September 19, 2007

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    Das Attentat auf den Frankfurter Rabbiner Zalman Gurevitch ist aufgeklärt. Ein gebürtiger Afghane, Muslim, per Einbürgerung Deutscher, hat gestanden. Aber was sind die Umstände? Und wie sehen eigentlich die  Medien diesen Vorfall? Und was ist der Antrieb für eine solche Tat. Gudrun Eussner (Foto) versucht, die Hintergründe auszuleuchten. In bewährter Manier verlinkt sie zu Quellen, die sie für wichtig erachtet. Die namentlich benannten links zu den Nummerierungen finden Sie am Schluss des Artikels. Lesenswert.

    Stadtwerke jetzt mit Hightech-Leuchten

    September 19, 2007

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    LED-Strahler leuchten punktgenau – Foto: Stadtwerke

    Am Fleher Deich gibt es Ende des Jahres einen Modellversuch, dem ein Projekt am Hofgarten folgen wird – die Stadt Düsseldorf setzt jetzt auf Hightech-Licht. In einem gemeinsamen Projekt der Stadt Düsseldorf, der Stadtwerke Düsseldorf sowie der Fachhochschule Südwestfalen und der HSW Stadtfeld GmbH & Co KG haben die Partner moderne LED-Technik für die öffentliche Beleuchtung zur Anwendungsreife gebracht. Mehr hier in der Presseinfo der Stadtwerke.

     

    Geburtstagsgala zum „50.“ – Düsseldorfs Prinzen lassen’s krachen – mit DJ Ötzi, Berliner Kultshow und Kölner Jecken

    September 19, 2007

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    Feiert groß: Prinzenclub-Präsident Jobsi Driessen

    Der Prinzenclub feiert in der kommenden Session seinen 50. Geburtstag und läßt es aus dem Anlass so richtig krachen. Am 18. Januar feiern die Prinzen sich selbst und den Karneval mit einer schmissigen Gala im Düsseldorf Hilton, das seit einigen Monaten von Sabine Dorn, der Nachfolgerin von Michael Specking, geführt wird.

    Als Gratulanten haben sich das Traditionscorps des Kölner Karnevals, die Altstädter von 1922 e.V., Stars in Concert, die Kultshow aus Berlin mit Tina Turner, Whitney Houston, Rod Stewart und Joe Cocker sowie DJ Ötzi mit Band und Dancers angesagt. Für eine volle Tanzfläche sorgt die No Limit Big Band unter Leitung von Michael Schüren. Natürlich erwartet die Besucher wieder ein spektakuläres Opening und der Einzug der Düsseldorfer Tollitäten in Begleitung der Prinzengarden Rot-Weiss, Blau-Weiss und der Gerresheimer Bürgerwehr.

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    Auftritt im Prinzenball: Dj Ötzi

    Eine große Tombola mit attraktiven Preisen wird am späten Abend einige Ballbesucher besonders glücklich machen. Hauptpreis ist eine 14-tägige Kreuzfahrt mit der MS Delphin einschließlich Hin- und Rückflug mit LTU, gestiftet von Hansa Kreuzfahrten Bremen. Außerdem erhält jeder Besucher das Goldene Jubiläumsbuch mit der Geschichte des Prinzenclubs.

    Der Eintrittspreis beträgt Euro 100,00. Kartenbestellung und Tischreservierung bei Tamara und Wolfgang Kral, Merkurstr. 11, 40233 Düsseldorf, Telefon: 0211-33 66 66.

     

    Der neue Manager verspricht beim „Schlüssel-Treff“ des EXPRESS: „Die Fortuna ist gut auf dem Weg“

    September 19, 2007

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    Jemand brachte ihnen ein Bild aus alten Zeiten mit: Hans-Joachim („Jobsi“) Driessen als LTU-Chef mit Karl-Heinz Gatzweiler

    Zum elften Mal begrüßten Michael Grixa, Redaktionsleiter des EXPRESS und Karl-Heinz Gatzweiler (Inhaber der Hausbrauerei Zum Schlüssel) zum „Schlüssel-Treff“ – und 180 Gäste unterhielten sich bestens bei Appetithappen und einem leckeren Alt. „Samstag starten wir gegen Lübeck eine neue Serie“, kündigte der neue „Fortuna“-Manager Wolf Werner an – und gab sich optimistisch für die Zukunft: „Wir sind im Kommen“. Weiterhin auf Wachstumskurs ist Multidienstleister Klüh. Josef Klüh, der mit Topmanager Hans-Joachim („Jobsi“) Driessen kam, will international weiter expandieren und hat jetzt nach China und den Emiraten den indischen Subkontinent im Visier, wo er ein großes Unternehmen erwerben will. Driessen war erst tags zuvor aus der Türkei zurückgekehrt, wo er zwei Wochen auf einem Motorsegler unterwegs war. Josef Klüh hatte auf eigenem Schiff geurlaubt – Sardinien, Ibiza, Südfrankreich. Die Karnevalsfraktion war mit Hille Erwin („Karnevalsmuseum“, kam mit Tochter Angela), CC-Geschäftsführer Jürgen Rieck und Ex-Prinz und Orthopäde Rüdiger Dohmann, Manfred Hildemann (mit Tochter und Ex-Venetia Daggi) und Dagmar Pagalies vertreten. Erstmalig beim „Schlüssel“-Treff: Karin Frankenhauser (LTU) mit Tochter Anja und Sohn Marc. Erster Auftritt auch für Sven Raffelsieper (ex Interconti), der als Leiter Sales & Marketing die „Schlüssel“-Expansion treiben soll. Sein Chef Karl-Heinz Gatzweiler kündigte im Talk mit Michael Grixa an, dass sich auch nach dem Stichtag 1. Januar Nichtraucher wie Raucher im „Schlüssel“ wohlfühlen würden: „Wir haben problemlos die Möglichkeit, einen Raucherbereich einzurichten.“

    Künstleragentin Leonie Spiegel freute sich, ZDF-Moderator Ingo Nommsen („Volle Kanne“) in der Runde zu entdecken und die DEG-Legenden Hansi Sültenfuß und Walter Köberle hatten wie immer reichlich Gesprächsstoff. Charlie Büchter, die Düsseldorfer Nachtclublegende traf auf eine andere Clublegende der Landeshauptstadt: Harald Rehbock, den „Sinatra vom Rhein“. Weitere Gäste: Polizeipräsident Herbert Schenkelberg, WDR-Moderatorin Petra Albrecht, Jan-Niko Lafrentz (Geschäftsführer center.tv), Karl-Heinz Theisen (Heine-Kreis), der am 28. September Autor Ralph Giordano mit dem Zivilcourage-Preis auszeichnet (Lea Rosh wird die Laudatio halten), Volker Doppstadt (Getränke), Uwe Hagen (Audi), Heribert Klein (Dresdner Bank), Werber Michael Meyer (Meyer-Waldeck), Düsseldorfs quirlige Eventmanagerin Gabriela Picariello („Rheinlust“), die am 1. Oktober eine herbstliche „Tour de Menü“ startet (Infos auf www.rheinlust.de), Anwalt Rüdiger Spormann und Jonges-Baas Gerhard Welchering.

    Der EXPRESS-Schlüssel-Treff wird organisiert von der osicom GmbH.

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