Düsseldorf Headlines

August 16, 2006 by  

BILD: Bischof ruft zum Protest gegen Madonna-Show auf / ‚MIT DEM KREUZ DARF MAN NICHT SPIELEN!‘

EXPRESS: VOLL COOL! TANZEN BEI MINUS 27 GRAD / Internationale Messe zeigt neue Trends in zeitgenössischem Tanz.

NRZ Düsseldorf: ABWARTEN UND AUSPROBIEREN / Ladenschluss. Landtag kippt die starre Regelung – und die Einzelhändler sind mäßig begeistert. Sie glauben nicht ans große Geschäft.

RHEINISCHE POST: FORMEL 1 DES WINTERSPORTS / Der Weltcup der Ski-Langläufer startet Ende Oktober zum fünften Mal in Düsseldorf. Oberbürgermeister Joachim Erwin versprach gestern: ‚Wir werden ihn nie mehr abgeben.‘

WZ Düsseldorfer Nachrichten: RHEIN DURCH RAPSÖL VERUNREINIGT / Die Ursache für die Verschmutzung vieler Wasservögel steht nun fest. Dafür sind die Chancen auf die Ermittlung des dahinter stehenden Umweltsünders gering.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headlines in Versalien.

 

Kommentare

2 Responses to “Düsseldorf Headlines”

  1. Michael Hill on August 16th, 2006 15:48

    Ladenschluss: Niemand muss !
    Deutschland ist nach wie vor ein Land der Bedenkenträger – auch in der Diskussion um eine Aufhebung des Ladenschlussgesetzs. Der Einzelhandel sieht keine Vorteile, die Gewerkschaft sieht nur Nachteile für ihre Mitglieder, die Politik ist nicht konsequent.
    Der Handel soll seine Türen öffnen, wenn es sich für ihn lohnt- auch hinsichtlich des erhöhten und damit teueren Mitarbeiter-Einsatzes. Er soll dem Käufer folgen: Brötchen will ich morgens kaufen, das neue Hemd vielleicht mittags und den Verlobungsring abends. Flexibler Ladenschluss muss nicht identisch sein mit längeren Gesamt-Öffnungszeiten. Ein Blick in die USA zeigt, dass in den Städten viele Geschäfte sehr viel später öffnen als bei uns, sich im Gegenzug aber auch bei uns unbekannte Formen des Einzelhandels entwickelt haben, wie die 24 Stunden offenen 7/11-Läden – im Angebot eine Mischung von „Büdchen“, Tante Emma-Laden und Lekkerland-Outlet mit ausgefeilter Sortimentssteuerung und Belieferung. Doch auch diese müssten bei uns am Samstagabend dicht machen, während die immer grösser werdenden Shoppingarkaden in Bahnhöfen und Flughäfen auch sonntags auf sein dürfen. Die Ausnahmen am „Heiligen Sonntag“ mahen in einer liberalisierten Umgebung keinen Sinn mehr. Man kann „die Kleinen“ doch wie in Frankreich schützen: Dort kann jeder sonntags verkaufen – nur nicht die Großbetriebe des Einzelhandels auf der grünen Wiese; Verkaufsfläche oder Beschäftigtenzahlen könnten als Maßstab dienen.

  2. osi on August 16th, 2006 18:06

    Stimme völlig überein. Jeder kann, niemand muss. Wir Konsumenten haben mehr Freiheiten und die Händler, die in der Liberalisierung eine Chance sehen, werden sie nutzen. Wenn die Einzelhändler „mäßig begeistert“ sind, wie die NRZ schreibt, stört mich das keineswegs. Ich will begeistert werden. Ich bin der Kunde.