Dem Bier ein Gesicht geben – „Düsseldorfer Typen“ von Jacques Tilly setzen Akzente im „Schlüssel“-Zelt

Juli 10, 2006

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Karl-Heinz Gatzweiler und Jacques Tilly 

Die Hausbrauerei „Zum Schlüssel“ gibt ihrem Zelt bei der „Größten Kirmes am Rhein“ erstmalig ein eigenständiges und unverwechselbares Gesicht. Brauerei-Chef Karl-Heinz Gatzweiler feiert Premiere mit der Präsentation der „Düsseldorfer Typen“, kreiert von dem Düsseldorfer Großskulptur-Künstler Jacques Tilly, der jedes Jahr dem Düsseldorfer Rosenmontagszug den Stempel aufdrückt. Die „Düsseldorfer Typen“ stehen für eine Sammlung von Personengruppen, die für die Landeshauptstadt typisch sind – vielfältig wie die Stadt. „Die Charaktere der Figuren, so eigenständig sie auch sind, ergeben zusammen die Melange, die für Düsseldorf steht“, sagt Jacques Tilly. In der Typologie wurden acht Personengruppen skizziert, die auf farbigen Bannern das Zelt schmücken werden. Zwei der Charaktere, der „Lokalpatriot“ und der „Geschmacksverirrte“ wurden in der ersten Runde als 2,50 Meter große Skulpturen gestaltet, die im Zelt links und rechts der Bühne einen Blickfang darstellen. Darüber hinaus gibt es Postkarten und Bierdeckel mit den Motiven. Gatzweiler: „Wir müssen deutlich machen, dass unser Altbier in Düsseldorf gebraut wird und somit ein Produkt unserer Heimat ist – und dass wir gerne in und mit dieser Stadt leben. Deshalb ist diese Aktion ein Bekenntnis zu unserer Stadt und den Menschen hier“. Das Bier (0,25 l) kostet im Zelt übrigens 1,60 Euro. Wer sich im „Schlüssel“ einen Zehnerblock kauft, zahlt nur 1,50 Euro pro Glas und bekommt dazu eine Freifahrt mit der Fähre. Erstmalig bietet der „Schlüssel“ in diesem Jahr täglich Livemusik.

Squadra Azzurra: Im Landhaus Milser um fünf Uhr früh ein Bad im See – 300 Flaschen Champagner geköpft

Juli 10, 2006

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Die italienische WM-Elf – sie kann nicht nur siegen, auch das Feiern beherrscht die Truppe. Ex-Olympia-Goldjunge Rolf Milser erlebte in seinem Landhaus Milser Sternstunden, von denen ein Hotelier nur träumen kann. Rolf: „Die waren zwar kaputt, aber trotzdem wurde von vier Uhr bis acht Uhr früh gefeiert. Um fünf Uhr sind alle mit Trainer Marcello Lippi in unseren See gesprungen, 300 Flaschen Ferrari-Champagner wurden geköpft – unglaublich“. Alle 54 Mitarbeiter des Hotels durften den Pokal in die Hand nehmen, sich fotografieren lassen. „Viele von ihnen haben geweint, als die Jungs heute um 15.00 Uhr abgefahren sind“, sagt Rolf Milser. Italiens Trainer machte dem Landhaus-Inhaber ein Riesen-Kompliment: „Es wäre bequemer gewesen in Berlin zu feiern und von dort aus nach Hause zu fliegen, aber Ihr habt euch so toll um uns gekümmert, dass ihr auch einen Anteil an unserem Erfolg habt. Deshalb sind wir zurück gekommen nach Duisburg“. Fünf Wochen versetzten die Italiener das Hotel in den Ausnahmezustand – Verlegung der Bushaltestelle, Sicherheitsmaßnahmen, alles drehte sich um die Squadra Azzuri. Rolf Milser: „Unsere Mitarbeiter haben in den letzten zwei Tagen so gut wie nicht geschlafen, wir sind alle erschöpft aber glücklich“. Was bleibt: Die Zimmer, in denen die Weltmeister schliefen, bekommen eine Plakette, die an die denkwürdige Zeit erinnert. Und Trainer Lippi, der jetzt Manchester United übernimmt, will mit den Briten wiederkommen. Rolf Milser: „Es war das Tollste, was wir im Hotel je erlebt haben, das kann jetzt nur noch der Papst übertreffen“.

WM: Kompliment aus Norwegen

Juli 10, 2006

E-Mail von Ole Jakob Ytterdal, Manager Communications eines Modeunternehmens aus Oslo: „Es war toll zu sehen welchen Erfolg Ihr hattet – sowohl als gastgebende Nation wie auch als Team. Es war in jeglicher Hinsicht ein erfolgreiches Turnier und ich weiß, dass jede Menge Leute die Freude geteilt haben, die Ihr Deutschen empfunden habt. Die norwegischen Medien haben sowohl den geistigen Turnaround als auch den organisatorischen Erfolg ausgiebig gewürdigt.

Düsseldorf Headlines

Juli 10, 2006

BILD: DIESER KARNEVALS-STAR EIN SERIEN-BETRÜGER? Hans-Willi Mölders („De Fetzer“) sitzt in U-Haft +++ Er soll mindestens 23 Anleger abgezockt haben +++ Schaden: fast 700.000 Euro! +++ Dabei hat er schon mal wg. Millionen-Betruges gesessen…

EXPRESS: GIB MIR DIE KUGEL! Kalt und lecker! EXPRESS machte ultimativen Düsseldorfer Eis-Test

NRZ Düsseldorf: „OHNE UNS SÄHE DIE KULTUR ALT AUS“ – Generation 60plus / Sie gehen in Konzerte, Museen und Theater. Das Savoy wirbt jetzt gezielt um ein älteres Publikum

RHEINISCHE POST: ERFOLGREICH AUFGERÄUMT – Seit einem Jahr ist die mobile Reinigungsgtruppe der Rheinbahn für saubere Busse und Bahnen im Einsatz. Mit Erfolg: Das Team wurde aufgestockt. Inzwischen sind schon zwei Servicemobile unterwegs.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: Schade Düsseldorf, alles ist vorbei: Eindrücke vom WM-Endspurt – EINE STADT IM GRÜN-WEISS-ROTEN FUSSBALFIEBER – Die Fußball-WM ist vorbei. Während des Finales geht es aber noch einmal hoch her. Natürlich vor allem bei den Italienern. Doch der Sieg im Elferkrimi kostet Nerven.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.

Nazi-Demo: Zur Diskussion um „Freiheitsberaubung“ noch mal das Video anschauen

Juli 8, 2006

Es hagelt mittlerweile Anzeigen gegen die Polizei wegen Freiheitsberaubung, wie heute die Düsseldorfer Zeitungen berichten. Einen der „Kessel“, in denen die Beamten Demonstranten festhielten, habe ich anlässlich der Nazi-Demo und -Gegendemo am 3. Juni gefilmt. HIER ZUM VIDEO. Ich war eine Zeitlang selbst mit eingeschlossen und insofern „mitgefangen“. Unter dem Aspekt, dass es der Polizei gelungen ist, die Nazi-Dummköpfe und die Antifa-Spinner voneinander fernzuhalten, habe ich das mal so hingenommen. Andererseits: Man kann das durchaus als Freiheitsberaubung empfinden. Es ist jedoch auch nachvollziehbar, dass man den Antifa-Club als potenziell gefährlich ansehen kann und ihn entsprechend behandelt. Bemerkenswerterweise trat die Polizei bei den Nazi-Spinnern im „kleinen Ausgehanzug“ an, bei den Gegnern der Nazi-Demo dagegen in martialisch anmutender Vollmontur. Ein Polizist bestätigte mir bei der Demo, dass der „Dresscode“ auf Erfahrungswerten beruhe.

Düsseldorf Headlines

Juli 8, 2006

BILD: So aggressiv wie nie – So viele wie nie – So schlimme Stiche wie nie – MONSTERMÜCKEN GREIFEN UNS AN

EXPRESS: SPITZE! UNSER RHEIN IST SAUBER – Wunderbare Artenvielfalt wie vor 100 Jahren

NRZ Düsseldorf: FRIEDLICH, FRÖHLICH – ZUFRIEDEN – WM-Bilanz / Polizei lobt die Fans. Marketinggesellschaft jubelt. Bilanz von Gastronomen und Hoteliers unterschiedlich

RHEINISCHE POST: VOR DEM FINALE NOCH MAL KASSE – Schnäppchenpreise für Fanartikel können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Einzelhändler das Geschäft während der Fußballweltmeisterschaft zurückhaltend beurteilen. Düsseldorf ist Modellstadt für die noch ausstehende Bilanz.

WZ Düsseldorfer Nachrichten:WM in Düsseldorf: Eine eher durchwachsene Party-Bilanz – FUSSBALL-FEST HAT NICHT JEDEN BEGEISTERT – Abpfiff auch in Düsseldorf. Nach einem Monat Fußball-WM wird Bilanz gezogen. Was hat das Turnier für die Stadt gebracht? Es gibt Gewinner und Verlierer.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.

Neues NRW-Schulgesetz fordert „Ehrfurcht vor Gott“

Juli 8, 2006

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Architektin des neuen Schulgesetzes: Barbara Sommer

Schulministerin Barbara Sommer ist ebenso durchsetzungsstark wie mediensmart. Sie ist die Architektin der Schulreform, die der Landtag vor einigen Wochen beschloss. Ich habe mir heute kurz die Zeit genommen, mir das neue Schulgesetz einmal anzuschauen. In dem neuen Gesetz heißt es unter „Allgemeine Grundlagen – Recht auf Bildung und Erziehung“ „Sie (Anm: die Schule) verwirklicht die in § 7 der Landesverfassung bestimmten allgemeinen Bildungs- und Erziehungsziele“. Der angesprochene Paragraph listet unter (1) auf: „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung“. Das hatte ich noch nirgendwo gelesen, finde es aber bemerkenswert, weil es ein klares Bekenntnis zur christlich-abendländischen Kultur bedeutet. Was sich alles geändert hat, etwa dass man das Abi nun nach zwölf Jahren macht und Grundschulbezirke abgeschafft werden, können Sie HIER nachlesen.

Knobloch: Keine Berater?

Juli 8, 2006

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Charlotte Knobloch 

Hat diese Frau eigentlich keine Berater? Erst regte Charlotte Knobloch nachdrücklich an, das Schulfach „Nationalsozialismus“ bundesweit einzuführen – siehe hier. Kurz darauf forderte die neue Präsidentin des Zentralrats der Juden die bundesweite Einführung von Islamunterricht. Und angesichts der Begeisterung bei der Fußball-WM warnt sie vor einem „falschen Patriotismus„. Niemand warnt sie anscheinend vor falschem Aktionismus. Lieber Paul Spiegel, wir vermissen Dich sehr.

Düsseldorf Headlines

Juli 7, 2006

BILD: FAMILIENTREFFEN BEIM NEANDERTALER / Sensation im Rheinischen Landesmuseum! Weltweit erstmals werden Schädel und Knochen aus Afrika, Asien und Europa gezeigt – alle von Verwandten unseres berühmten Ur-Menschen. Ab morgen für Besucher. Hier schon in BILD.

EXPRESS: REKORD-KIRMES & STABILE PREISE / Achterbahn-Festival auf den Oberkasseler Rheinwiesen

NRZ Düsseldorf: IM RHEIN FAST ERTRUNKEN / Feuerwehr – Epileptiker ging baden und riskierte sein Leben. Mit letzter Kraft rettete er sich ans Ufer. 50 Helfer suchten mit Booten, Hubschrauber und Einsatzautos nach weiteren Vermissten.

RHEINISCHE POST: KIRMES PREISE KLETTERN NICHT / 4,5 Millionen Besucher erwarten die Sebastastianus-Schützen vom 15. bis 23. Juli auf den Rheinwiesen. Die Schausteller warten mit Superlativen auf: Vier Achterbahnen werden aufgebaut, sie sind so schwer wie 18 Airbusse.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: KIRMES LOCKT MIT FESTIVAL DER ACHTERBAHNEN / Die gute Stimmung im Land soll sich nach Wunsch der Schützen auch auf der größten Kirmes am Rhein halten. Dazu gibt es jede Menge neue Attraktionen.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.

Pollheim holt „Münte“

Juli 6, 2006

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Vier Promis angekündigt: Axel Pollheim

Der Ständehaus-Treff im K 21, exklusivster regelmäßiger Event in NRW, präsentiert bei jeder Veranstaltung einen Prominenten, in der Regel einen Politiker, der von WDR-Spitzenkraft Frank Plasberg („Hart aber fair“) gegrillt  interviewt wird. Jetzt steht das Lineup für die nächsten vier Treffs. Den Auftakt macht am 2. Oktober Franz („Münte“) Müntefering, an dem sich Plasberg gewiss wunderbar reiben wird. Auch Bahnchef Hartmut Mehdorn, der für den 27. November zugesagt hat, ist ein „dankbares“ Interview-Opfer. Ob es Plasberg gelingt, Familienministerin Ursula von der Leyen, die sich bei kritischen Fragen immer so gekonnt katzig wegduckt, etwas Substantielles zu entlocken, wird man dannn sehen. Nach „Münte“ dann ein weiteres politisches Schwergewicht im Mai (Termin noch offen): CSU-Chef Edmund Stoiber. Organisator Axel Pollheim (Signa Funds): „Am 2. Oktober wird’s spät, weil am nächsten Tag alle ausschlafen können“. Der 3. Oktober ist „Tag der deutschen Einheit“.

Düsseldorf Headlines

Juli 6, 2006

BILD: Wechsel an der Spitze der Staatskanzlei – WER IST DER NEUE MANN HINTER RÜTTGERS?

EXPRESS: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Fahrer – REISEBUS-DRAMA: EIN KIND TOT

NRZ Düsseldorf: BUS-UNGLÜCK: JUNGE STARB – Unfall / 13Jähriger erlag seinen schweren Verletzungen. Von 24 verunglückten Kindern sind noch zwei in der Klinik. Erste Konsequenzen: Stadt will Sicherheitsanforderungen erhöhen.

RHEINISCHE POST: FERIENFREIZEITEN UNTER DER LUPE – Nach dem Unfal bei Kevelaer, bei dem ein 13Jähriger ums Leben kam, will die Stadt bei Bussen künftig höhere Sicherheitsstandards. Welle der Hilfsberichtschaft. Zwei Kinder und ein Betreuer noch im Krankenhaus.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: BENRATH TRAUERT UM GETÖTETEN SCHÜLER – Ein 13Jähriger starb gestern Morgen an seinen schweren Verletzungen, die er beim Busunfall in Kevelaer erlitten hatte.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.

Merkels Selbstverrat

Juli 5, 2006

Und wieder muss ich im duesseldorf-blog über die Stadtgrenzen hinweg schauen. Jeder vierte Deutsche will Gerhard Schröder zurück – und wenn man in diesen Tagen nach Berlin guckt, weiß man warum: Flickwerk statt Reform, unzulässiger Haushalt und weitere Steuererhöhungen in der Pipeline. Dies obwohl im Gesundheitswesen nach Ansicht von Experten 20 Mrd. Euro eingespart werden könnten. Merkels Selbstverrat auf spiegel online.

Gratulatione, Amici Italiani !

Juli 5, 2006

Jetzt habe ich meinem Friseur und dem Inhaber der Trattoria meines Vertrauens gratuliert. Jetzt muss gut sein. Und ich habe gestern auch keine Pizza bestellt, um einen Italiener in den Ofen statt in den Fernseher schauen zu lassen. Die Kameraden aus dem Stiefel waren einfach besser, muss man neidlos zugeben. Wie sie auf der Steinstraße/Bastionsstraße gefeiert haben, zeigt das Video, in dem Attilio aus der Trattoria Luisa (nach einigem Weingenuss relativ deutlich) seine Freude zum Ausdruck bringt. Was meine Befindlichkeit betrifft, schließe ich mich dem Beitrag an, den mein Freund Uli mir geschickt hat:

Verliebt ins deutsche Team / Von Achim Achilles
Deutschland hat gegen Italien verloren. Okay, kann passieren. Was wirklich zählt, ist die Tatsache, dass das deutsche Team zum ersten Mal seit ewigen Zeiten eines ist, für das man sich nicht zu schämen braucht. Trotz des Ausscheidens als Gastgeber im WM-Halbfinale.

Wenn wir Deutschen Experten für etwas sind, dann für schlechtes Gewissen. Erinnern wir uns an die Interrail-Zeit vor ungefähr 30 Jahren. Man saß irgendwo in Griechenland am Strand, die Sterne funkelten, der Wein floss, und jeder sang seine Lieder. Nur wir Deutschen nicht. Wir kannten keine. Außerdem hatten wir Angst, dass die anderen „Nazi“ zu uns sagten, spaßig gemeint, aber doch nicht zum Lachen. Also sangen wir: „He’s a jolly good fellow.“ Das war unverdächtig, machte das schlechte Gewissen aber auch nicht besser.

Am nächsten Morgen dann wurde Fußball gespielt am Strand. Und wieder war es da, das schlechte Gewissen. An 1954 erinnerte sich kaum jemand. Aber zu 1974, da fiel jedem jungen Europäer etwas ein. Und zwar meistens der Satz: „Die Holländer waren besser.“ Es blieb dieses mulmige Gefühl, den Titel nicht verdient zu haben.

Ähnlich war es auch 1990. Nur durch einen zweifelhaften Elfmeter gewonnen. Und dann noch das Großmaul Beckenbauer („Dieses Team ist auf Jahre unschlagbar“). Wir hatten ein schlechtes Gewissen. So wie vor vier Jahren, als wir uns so durchs Turnier gemogelt haben. Auf den Titel des Vize-Weltmeisters waren wir 2002 nicht so richtig stolz. Wir hatten lieber ein schlechtes Gewissen, weil wir es nicht so schwer hatten wie die anderen.

Bei dieser WM gab es zum ersten Mal seit langer Zeit beim besten Willen keinen Grund, ein schlechtes Gewissen zu entwickeln, nicht mal für uns Gräm-Profis. Unsere Mannschaft ist fit, sie spielt tollen Fußball, sie hat starke Mannschaften besiegt, mit Argentinien womöglich die beste Elf im ganzen Turnier. Und vor allem: Es sind keine Unsympathen im Team. Kein Breitner, kein Effenberg, kein Matthäus, kein Schumacher, kein Basler, niemand, für den man sich schämen müsste.

Es ist ein Wunder. Zum ersten Mal seit Generationen können unsere Kinder auf ihre Interrail-Tour gehen und müssen sich nicht entschuldigen für ihre Nationalmannschaft. Das übernehmen in diesem Sommer die Briten und Holländer. Ein herrlich befreiendes Gefühl.

Düsseldorf Headlines

Juli 5, 2006

BILD: Laster rammt Ferien-Express von der Strasse / BUS-DRAMA

EXPRESS: FERIENBUS VERUNGLÜCKT: 25 KINDER VERLETZT / Blutige Tragödie beendet Todesausflug Düsseldorfer Pänze ( 8 bis 14 Jahre)

NRZ: KINDER IN LEBENSGEFAHR / Unglück – Nach einem tragischen Bus-Unfall hat die Stadt unbürokratische Hilfe angeboten. Opfer aus Garath und Benrath.

RHEINISCHE POST: LKW PRALLT GEGEN FERIENBUS / Die 25 Kinder, die bei einem Unfall in der Nähe von Kaevelar verletzt wurden, waren mit den Benrather „Düsselferien“ unterwegs. Das Ferienprogramm geht weiter, Eltern und Kinder werden heute weiter betreut.

WESTDEUTSCHE ZEITUNG: FANS HOFFEN UND BANGEN MIT IHREN TEAMS / Nervenkrieg: Tausende deutsche und italienische Fans fiebern im Halbfinale. Das erlösende Tor will und will einfach nicht fallen.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.

Heute, 21 Uhr: Pizza-Vendetta

Juli 4, 2006

Zorn über die Sperre von Torsten Frings und Rache für Florenz, daraus mischt sich ein emotionaler Cocktail, der sich auflöst in der Pizza-Vendetta. Das war heute Gesprächsstoff in der Redaktionskonferenz des Magazins STERN in Hamburg, das ist Thema eines Beitrags bei Opinio in der Rheinischen Post und auch dieses Kettenbriefs hier:

„Am Dienstag, um 21:00 Uhr, sollte ganz Deutschland den netten Bringservice unserer italienischen Restaurants/Pizzabuden nutzen! Also schön zum Spiel Pizza bestellen!!!

Somit haben sie eine kleine Entschädigung für die Niederlage gegen Deutschland und kommen in den Genuss der super Radioübertragungen.

Macht alle mit! Rache ist Blutwurst. Kein Frings – kein gemeinsames, italienisches Fernsehgucken!

Schickt die Mail an alle die ihr kennt. Dies ist ein Kettenbrief und es fällt euch ein Blumentopf auf den Kopf falls ihr nicht mitmacht..

Für alle, die heute Abend um 21 Uhr schlagartig Appetit auf Pizza verspüren, als Service einige hilfreiche Nummern und links. Man kann bestellen bei Online Pizza, telefonisch bei Centro-Pizza: 3830309, Mamma Mia: 771094 und bei Hallo Pizza: 305011 (Bilk, Bilker Allee), 626161 (Düsseltal, Zoo – Rethelstraße); 214181 (Eller – Am Hackenbruch), 7393993 (Garath -Josef-Kleesattel-Straße) 754015 (Holthausen – Elbruchstraße), 555755 (Oberkassel, Lanker Straße); 411041 (Unterrath, Kalkumer Straße). Natürlich können Sie bei Hallo Pizza auch online bestellen.

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